Wer ist dein Halt?

Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.
Psalm 102,26

Jesus Christus wird euch auch fest machen bis ans Ende.
1. Korinther 1,8

Halt gibt mir mein Glaube. Im Chaos der Welt bleibt Gott konstant.

Gestern fuhr ein Radfahrer mit seinem Wolfshund auf unser Grundstück. Wir kamen ins Gespräch und ich fragte ihn, ob ihn der Hund noch nie vom Fahrrad gezogen hat. Der Mann erzählte, dass er schon mehrere Unfälle gehabt habe und wenn er nicht so gute Helme gehabt hätte, wäre er schon nicht mehr am Leben. Auch einen Mehrfachbruch in der Schulter hat er im Herbst überstanden.

Ich sah seine Gefährdung und riet ihm, vor dem Fahrradfahren um Schutz zu beten. Das war ihm peinlich und er meinte, dass es schon am Menschen selbst liegt, ob er sich schützt. Ich sagte, trotzdem sollten wir Gott nicht vergessen.

Ich hoffe, dass der Heilige Geist ihn daran erinnert.

Gebet

Danke HERR, dass du trotz Widrigkeiten und Anfechtung der bleibst, der Du bist. Retter und Beschützer in der Not. Segne unseren Tag und mache uns ruhig in Dir. Amen

Eine Antwort auf „Wer ist dein Halt?“

  1. Der Psalmist stellt fest, dass allein Gott immer schon da war, vor seiner Schöpfung und damit auch vor dem geschaffenen Himmel mit seinen Engeln. Sie werden vergehen, du aber bleibst. Psalm 102,27

    Paulus weist im Brief an die Korinther auf Grundlegendes hin. Er dankt Gott für alles, was er den Menschen geschenkt hat. In ihm seid ihr in allem reich gemacht worden, in allem Wort und aller Erkenntnis… 1. Korinther 1,5. Es ist überhebliches Handeln vorgekommen bei den Korinthern, wie allerlei Prophezeiungen und Reden selbstverzückter Christen. Paulus aber sagt, dass wir schon überreich von Gott versorgt worden sind. Es „reicht“ also aus, was wir an Worten und Erkenntnissen bereits erhalten haben. Wir sollten diese verinnerlichen, müssen oder sollen sie nicht von uns aus erweitern.

    Trotz seines Apells zur Mäßigung bekräftigt Paulus die Zusage von Jesus Christus, die gleichwohl aller Vorkommnisse bestehen bleibt: Dass die Christen in Korinth fest mit ihrem Heiland verbunden sind bis zum Tage des Gerichts, wo sie dann nicht angeklagt werden. Es ist nicht völlig falsch, wenn an dieser Stelle in fast allen Übersetzungen davon gesprochen wird, dass Jesus das Glaubensleben stärkt. Dennoch betont hier Paulus, dass Jesus unsere Rettung festgemacht hat und wir darauf vertrauen dürfen. Es wäre ein Missverständnis zu meinen, dass wir langsam immer heiliger werden sollen, um dadurch unsere Chancen zu erhöhen, am Ende einem Schuldspruch zu entgehen. Nein, wir sind von dem Moment an gerettet, wo wir unseren Retter erkannt haben.

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