Andacht Heute

Es geht um die Treue zu Gott

Unser Gott, den wir verehren, kann uns erretten aus dem glühenden Feuerofen. Und wenn er’s nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild nicht anbeten werden.
Daniel 3,17.18

Heute habe ich darüber nachgedacht, warum es Menschen so schwer gelingt treu zu bleiben.
Immer wieder lassen sie sich von ihren Begierden verführen, die sie antreiben.

Aber warum konnten wir diese Triebe überhaupt entwickeln? Das ist eine wichtige Frage. Sie gehören im Grunde zum Ursprung unseres Lebens. Sie ernähren uns durch den Saugtrieb und sie erhalten uns durch den Klammertrieb. Wir Menschen brauchen Halt und Geborgenheit um uns frei entwickeln zu können. Doch braucht ein Neugeborenes Kind im besten Fall eine liebevoll umsorgende Mutter. Es ist aber auch die Zeit der ersten Verlustängste. Damit beschäftigt sich unter anderem die Entwicklungspsychologie. Die psychisch gestörten Menschen werden immer mehr an ihren seelischen Krankheiten gemessen und meist sind die frühkindlichen Erfahrungen dafür der Grund.

Vertrauen und Treue ist auch im Glauben eine wichtige Eigenschaft, ein Lebenselexier. Da Gott sogar wie eine Mutter bezeichnet wird, können wir davon ausgehen, dass ER die Treue und Liebe aufbringt, die wir alle brauchen. An Jesus sehen wir diese wunderbare Eigenschaft, liebevoll begleitend und erziehend. Die Glaubensbeziehung zu IHM macht die Seele heil und sehr oft auch den Körper. Sein Wort ist unseres Fußes Leuchte. So können wir auf dem Weg den wir gehen, Hindernisse überwinden, denn wie es in Gottes Wort auch heißt: „Mit Jesus kann ich über Mauern springen… “

Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann; du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.
Offenbarung 3,7.8

Danke HERR, für Deine Treue und Bewahrung, die mich mein ganzes Leben schon begleitet. Amen

Ein Segen für Alle

Ich will euch retten, dass ihr ein Segen sein sollt.
Sacharja 8,13

Wer ist hier gemeint? Ich denke an das Volk Gottes. Der Bund zwischen Gott und Israel wurde vom Volk oft gebrochen, denn wie alle Menschen waren auch sie zu allen Zeiten verführbar. Deshalb kam Gott selbst in Christus in die Welt. Jetzt konnten auch die Heiden zum lebendigen Gott eine Beziehung aufbauen.
Jesu Worte: Wer mich kennt, kennt auch den Vater, sind durch Wunder bestätigt worden.

Gebet

Danke, Herr, dass du uns durch deinen Heiligen Geist erkennen lässt, was wahr ist, und durch dein Wort, was Lüge ist. Segne unseren Tag und sei mit uns, sodass wir ein Segen für Viele sind. Amen.

Weiß-schwarz oder Wahrheit und Lüge

„Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger
und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
Joh 31-32

Gestern war das der Vers, über den ich im Bibelkreis nachgedacht habe. Die andern Mitglieder bekamen einen anderen Vers, der aber genau zu dem passte, was sie gerade an Antwort brauchten. Das Nachdenken über das Wort Gottes auch das Nachsinnen genannt, ist eine wichtige Zeit um Erkenntnisse zu erhalten, die für unseren Glauben wichtig sind. Was ich dazu schrieb, war folgendes: