Andacht Heute

Auch das alte Testament ist wichtig

Hiob Kapitel 42 (klicken)

Im Urlaub den Morgen mit ein wenig Bibellese beginnen ist ebenso schön und wichtig, wie im Alltag.
Es kann nur ein Vers sein, den wir lesen und wir werden mit neuen Sichtweisen und Erkenntnissen belohnt.
Heute z. B. habe ich im Buch Hiob vorgelesen, wie Gott den Hiob nach seiner Buße neu segnet.

Hier wird klar, wie wichtig es ist, über seine Gedanken, sein Reden und sein Tun, vor Gott zu treten, um Vergebung zu erbitten. Es kommt zum Vorschein, dass Hiob zuvor gar nicht wusste, wie weit entfernt er vom wahren Gott war. Er sagt, dass er Gott nur vom Hören Sagen kannte, aber jetzt, nach seinem ganzen Leiden, hat er ihn praktisch „gesehen“.

Wer kennt nicht leidvolle Stunden und Tage, manche auch über Monate, die hoffen, aber auch hadern lassen, mit dem Schicksal. Doch Gott ist gnädig und ER hilft uns aus allem heraus, mit seiner mächtigen Hand. Er hat uns in diese Zeit hineingeboren, wo es auch gute Heilungsmethoden gibt, doch will ER vor allem unser Herz bewegen, dass es vor IHN kommt und Buße tut über die vergangenen Taten, die ohne IHN liefen.

Gebet

HERR wir wissen oft nicht, wozu wir leiden. Du willst damit aber an unsere Herzenstür klopfen, sodass wir Buße tun, über das Erkannte in uns, das dir nicht gefällt. Amen

Wenn die Bibel fehlt

Darum bitte ich dich: Halte am Glauben fest, so wie du ihn kennen gelernt hast. Von seiner Wahrheit bist du ja überzeugt. Schließlich weißt du genau, wer deine Lehrer waren. Außerdem bist du von frühester Kindheit an mit der Heiligen Schrift vertraut. Sie zeigt dir den Weg zur Rettung, den Glauben an Jesus Christus.
2. Timotheus 3,14-15

Der junge Timotheus wurde von Mutter und Großmutter in das Alte Testament eingeführt. Paulus war sein Lehrmeister, der ihn in Briefen darin bestärkt hat, nicht mehr vom sicheren Weg des Glaubens abzuweichen. Für einen jungen Menschen ist so etwas natürlich ein Glücksfall. Wie oft finden wir dagegen heute Elternhäuser, die keine Bibel besitzen oder nur ein wertvolles Exemplar mit Goldrand und vielen Bildern, das man über die Jahre schön verwahrt hat, ohne jemals darin ernsthaft gelesen zu haben.

Für mich ist die Bibel ein Arbeitsbuch, das im täglichen Gebrauch sein sollte. Das darf man ihr auch ansehen. Sie wird erst richtig wertvoll, wenn sie Gebrauchsspuren zeigt oder mit Markierungen und Anmerkungen ergänzt wurde. Das sind aus meiner Sicht Zeichen dafür, dass mit ihr kontinuierlich gearbeitet wird. Wie traurig ist es zu sehen, dass viele Eltern die Bibel ablehnen und sie ihren Kindern vorenthalten. Das setzt sich fort in den Schulen und selbst in kirchlichen Organisationen. Den Kindern wird die Heilige Schrift nicht nur vorenthalten, sondern geradezu geraubt. Sie lernen nichts mehr von ihrer Kraft, ihren Werten, von Gottesfurcht, Vergebung, Gnade, Hoffnung und Verheißung. Statt dessen wird ihnen ein öder Mix aus Humanismus, Philosophie, Ethik und Naturverehrung angeboten, der ihnen nie und nimmer in persönlichen Krisen helfen kann. Die menschliche Seele braucht mehr als schöne Sprüche und Vertröstungen auf eine fortschrittlichere Welt. Nur Gottes Wort kann uns wahre Erfüllung schenken.

Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben. Sie soll uns unterweisen; sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt.
2. Timotheus 3,16

Meine Wege sind Gottes Wege

Befiehl du deinen Weg dem HERRN! Auf IHN vertraue! Er wird´s schon machen.
Psalm 37,5

Wenn ich auch manchmal nicht weiß, wo mein Weg hinführt, der HERR weiß es. Ich überlasse mein Heute dem HERRN, weil ich selbst nichts plane. Es liegt mir nicht. Genau das scheint der HERR gut gebrauchen zu können, denn ER gibt mir viele Möglichkeiten, mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

Gestern bekam ich eine Absage für meine Lesung im Seniorenheim, für den „Tag des Ehrenamtes“ – ich war erleichtert, weil es lag mir im Magen, dass die andere ehrenamtlich tätige Dame (Akkordeonspielerin), die jeden Dienstag Lieder mit den Senioren singt, nicht begeistert war, dass sie mich begleiten sollte.

Was mich aber etwas traurig machte, war die Begründung der Organisatorin, die mich anrief, dass die Senioren keine Geschichten mögen, denn sie wollen nur singen. Nun, ich wurde jedenfalls herzlich willkommen geheißen, wenn ich zu Besuch war und diese Aussage, schmerzte mich ein wenig. Aber ich bin auch Gott dankbar, denn Er kannte auch meine Bedenken.

Gebet

Herr, ich will dir danken, dass Du uns kennst und liebst. Gehe auch heute mit uns und behüte uns vor dem, was unsere Seele angreifen will. Amen