Andacht Heute

Geist oder Gefühl?

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
1.Korinther 3,16

Ich möchte über die charismatisch-pfingstlerische Bewegung erzählen, die ich damals als Suchende kennengelernt habe. Ich empfand den Lobpreis (Text und Melodie), durch die rhytmische Band gesteuert, ungewohnt und mühsam. Der Gefühszustand, den ich bei andern beobachtete, den bekam ich nicht. Es war befremdlich als nach längeren Singen, Leute anfingen sich merkwürdig zu benehmen.

Natürlich gehört das Lobpreis-Lieder singen zur Danksagung, doch ist gerade im musikalischen Bereich, ein Zeitgeist festzustellen, der oft mehr trennt als vereint.

Tradition oder Moderne ist nicht so wichtig, sondern dass wir uns als den Tempel Gottes ansehen. Dazu gehört, dass wir uns entsprechend heiligen lassen und die Frucht des Heiligen Geistes wachsen kann, die da ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Möge Gott uns heute mit Seiner Gnade und Seinem Heiligen Geist erfüllen. Amen

Wer ruft noch nach Gott?

Der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen, und ihr Geschrei über ihre Bedränger habe ich gehört.
2.Mose 3,7

Gott ist barmherzig und weiß genau wie es dir geht und wie es um deine Seele steht. Du fühlst dich allein in dieser Welt und keiner ist da, der dich wärmt. Was du bedienen kannst ist das Handy mit all seinen Verführungen. Da ist die schöne Kleidung, die dich reizt zu kaufen, da ist das neueste Gerät, das dir Abwechslung verschafft. Da ist das immerwärende Neue. Du wirst von der Sucht gefangen aber da ist kein Ruf von Gott oder doch?

Wie ein Ruf Gottes ist das Konzert der Natur. Hast du Ohren, dann höre, denn der Heilige Geist spricht zu Deinem Geist, dass du geliebt und gewollt bist, vom allmächtigen Schöpfer, der dich zum ewigen Leben berufen hat. Nimm diese Gnade an und lasse Jesus, der dich von Sünde erlöst hat, voraus gehen.

Johannes 5:23: “Auf dass sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.”

Kolosser 2:9: “Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.”



Gott ist souverän

Du tränkst die Berge von oben her, du machst das Land voll Früchte, die du schaffest.
Psalm 104,13

Als sie aber satt waren, spricht Jesus zu seinen Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkommt. Da sammelten sie und füllten zwölf Körbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten, die denen übrig blieben, die gespeist worden waren.
Johannes 6,12-13

Der Apostel Paulus schrieb: „Von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge“ (Röm 11,36a).

Als Kind auf dem Feld wusste ich bereits, dass alles von Gott erschaffen wurde.
Die Zeit verstrich oft langsam, und ich konnte sie nach Belieben gestalten.
Während die Erwachsenen arbeiteten, lag ich auf dem Rücken und blickte in den Himmel, wo die Feldlerchen mit ihrem unverkennbaren Gesang und Flügelschlag umherflogen und manchmal in der Luft verharrten.
Die Schwalben fand ich noch interessanter, da sie in den Ecken des Stalls ihre Baukunst demonstrierten und ihre Nester für den Nachwuchs mit hunderten Flügen bauten. Alles geschah wie von selbst. Gott hatte so viele verschiedene Tiere erschaffen und den Sommer, den ich so liebte, den Bach, der mein Spielplatz war, und die Sonne, die am Abend unterging und mir beim Schaukeln noch einmal über das Dach hinweg in die Augen leuchtete. Ich schloss die Augen und schwang mich in die Lüfte. Es fühlte sich an, als würde ich fliegen.

Was wir lernten war, niemals Brot weg zu werfen, denn alles hat Gott geschaffen.
Dass Gott heilig und souverän ist, war keine Frage.
Diesen kindlichen Glauben habe ich mir bewahrt, gerade in schlechten Zeiten, denn da rief ich zu IHM, auch wenn ich IHN noch nicht wirklich kannte. Durch Jesus erst war ER mir näher gekommen, denn er war ein vergebender sündloser Mensch mit göttlichen Fähigkeiten, heilte und tat Wunder, wie auf der Hochzeit zu Kanaan. Könnte er heute noch das Wasser in Himbeerlimonade verwandeln, wie schön wäre das, so dachte ich und wenn ER hier wäre, dann dürfte der Pfarrer uns nicht mehr schlagen und soviel Angst einjagen.

In Matthäus 18:3 sagt Jesus: “Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.” Dies bedeutet, dass wir eine kindliche Haltung der Demut, des Vertrauens und der Abhängigkeit von Gott einnehmen sollen, um in das Reich Gottes einzugehen. Es geht darum, uns von unserer Selbstgerechtigkeit zu lösen und uns wie Kinder auf Gott zu verlassen.