Andacht Heute

In freudiger Erwartung

Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?
Psalm 42,3

Schon als Kind sehnte ich mich nach dem Himmel.
Die Fantasie ist im Alter von 4 Jahren sehr ausgeprägt, lernte ich später in der Entwicklungspsychologie. Genau in diese Zeit fiel der erste große Verlust in meinem Leben. Die Bezugsperson, Großmutter starb und war nun auf dem Friedhof. Ich konnte mit niemandem den Schmerz teilen. Großvater versprach mir eine neue Oma und auch er war ein Jahr später tot. Das Lied: „Ich bin nur Gast auf Erden“, war zu meinem Lieblingslied geworden und ich sang mich damit in den Schlaf. Jeden Tag bete ich und erfahre Hilfe vom HERRN unserem Heiland und Erlöser Jesus Christus, der auferstanden ist und lebt.

Wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.

Matthäus 7,8

Unfruchtbare Mütter?

Wichtige Männer in der Bibel hatten unfruchtbare Mütter. Der Engel des Herrn brachte ihnen die Botschaft, dass sie doch gebären werden. Die Söhne waren vom Mutterleibe an, Geweihte, also göttlicher Natur, für Sein Werk bestimmt, es auszuführen.

Sollte Gott etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?
4. Mose 23,19

Jesus Christus war nicht Ja und Nein, sondern in ihm ist das Ja Wirklichkeit geworden.
2. Korinther 1,19

Das alte Testament spricht von mehreren solchen Ereignissen, die im neuen Testament durch Jesus den Höhepunkt finden. In IHM ist erfüllt, was Gott mit uns Menschen vorgesehen hat, nämlich in Jesus das Licht der Welt zu erkennen, das die Finsternis und den Tod überwunden hat. In Christus Jesus ist das JA Gottes. Wer an IHN glaubt, der hat das Leben, auch wenn er stirbt.

Gebet

Danke HERR und liebender Vater im Himmel für Deine große Liebe. Danke, dass wir uns ganz auf dich verlassen können, weil du ein Gott bist, der uns sieht. Segne unseren Tag und lasse uns mit neuer Kraft und Besonnenheit ans Werk gehen. Amen

Rufe Gott an in der Not

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.
Psalm 50,15

Es gibt in christlichen Kreisen eine humorvolle Frage: „Wie ist die Telefonnummer Gottes?“ Die richtige Antwort ist dann: 5015.
Nun, wie ist das in Wirklichkeit bei den Christen? Rufen Sie wirklich Gott an oder zuerst noch ihren Arzt oder eine Freundin?
Natürlich tut es gut, jemanden zu haben, mit dem man reden kann, der einem weiterhilft in der Not. Doch ist es so, dass man selbst am besten weiß, was von Gottes Gnade trennt.
Es ist der Eigenwille.
Bei David war es so, dass er durch Ungehorsam in immer größere Not geriet. Gottes Strafe lag auf ihm, solange, bis er endlich Buße tat und den Namen Gottes anrief.
Der nächste Psalm beginnt mit den Worten: Gott, sei mir Sünder gnädig, nach Deiner großen Barmherzigkeit. Man erinnert sich, dass man ohne die Not ein viel besseres Leben hatte und dass man einst näher bei Gott war. Diesen Zustand will man wieder erreichen.

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen beständigen Geist, so sagt David in dem Psalm 51, 12 weiter und auch da hilft das Wort Gottes uns weiter.

Gebet

Herr, wir Menschen meinen oft, dass wir machen können, was wir wollen. Aber wir wollen Dir auch danken dafür, wenn du unseren Notruf hörst und uns zurückrufst, durch Dein lebendiges Wort. Segne unseren Tag und sei uns gnädig, so wie wir auch gnädig sein wollen mit denen, die uns raten. Amen