Denn wer ist’s, der den Tag geringer Anfänge verachtet? Und jene sieben werden mit Freuden das Senkblei in der Hand Serubbabels sehen, die Augen des HERRN; sie sind’s, welche die ganze Erde durchstreifen!
Sacharja 4,10
Heute Morgen habe ich mit meiner Frau am Frühstückstisch darüber gesprochen, wie wichtig es ist, Kinder erfahren zu lassen, dass es einen Gott gibt, der sie beschützt. Das ist eine dieser leisen Formen der Verkündigung. Eltern, die nicht mit Druck, sondern mit Vertrauen reden. Kinder spüren das. Sie lernen Gott nicht zuerst durch Worte kennen, sondern durch die Haltung der Erwachsenen, die ihnen zeigen: Es gibt einen, der größer ist als unsere Angst.
Ich denke an die Bergführerin, die in einem Fernsehbericht sagte, man solle in schwierigen Situationen den inneren Dialog suchen. Das kann dabei helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Zur wahren Kraft kann der innere Dialog jedoch erst werden, wenn man sich nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu Gott hin öffnet. Zu seiner Stimme, die ruft: „Fürchte dich nicht!” Menschen zu ermutigen, im Innersten wieder mit Gott zu sprechen, ist eine wertvolle Verkündigung in unserer Zeit.
Gebet
HERR, segne unsere kleinen Formen der Verkündigung: das Zuhören, den Trost, das Erzählen, das Begleiten. Behüte unsere Kinder und alle, die uns anvertraut sind, damit sie erfahren: Du bist da für jeden von uns. Amen.