Der Mensch will hoch hinaus

Wer will Gott Weisheit lehren, der auch die Hohen richtet?
Hiob 21,22

Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen.
Römer 12,16

Wer kennt das nicht, dass er in seiner Kindheit und Jugend Visionen vom Leben hatte. Der Eine hat das Ziel Pilot zu werden, der Andere baut Hochhäuser oder hat eine gute Idee und wird reich. Doch bei alledem bleibt die Frage, nach dem unsichtbaren Reich Gottes, von dem die Bibel spricht, Gottes Wort, durch Jesus bestätigt.

Das Allerhöchste Ziel, ist das Leben mit Gott, der in Christus hier war, der Urheber aller Dinge, die geschaffen sind, besonders aber der Lebensspender unserer Seelen. Die Seele ist es auch, die sich nach dem HERRN sehnt und Seiner Geborgenheit.

Jesus sagte: In der Welt habt ihr Angst, doch ich habe die Welt überwunden. Deswegen lass dich nicht verrückt machen durch die Zeichen der Zeit und die Menschen, die der Schöpfung mehr Beachtung schenken als dem Schöpfer. Halte dich an IHN und die hohen Dinge (Reich Gottes), die auf dich warten durch den Glauben. Selig sind die, die sich nach Gerechtigkeit sehnen.

Gebet

HERR du siehst die Ängste der Menschen, die unbedingt eine gute Zukunftssicht brauchen. Bitte lasse noch viele zum lebendigen Glauben finden, der durch das Evangelium gewährleistet ist. Jesus ist unser Retter und nicht unsere Visionen. Hab Dank HERR für Deine Wahrheit und das ewige Leben, das auf uns wartet, die wir im Glauben festhalten an Deinen Verheißungen. Segne auch diesen Tag und lasse uns nicht ohne Dienst bleiben. Amen

Eine Antwort auf „Der Mensch will hoch hinaus“

  1. Paulus mahnt die Christen im Römerbrief, nicht nach weltlicher Größe und Macht zu streben, sondern sich an das vermeintlich Niedere zu halten. Gerade in unserer Zeit wird für mein Gefühl in zu hohen Tönen über Weltrettung gesprochen. Ständig ist die Rede Gleichheit und Gerechtigkeit einführen, die Klimakrise bewältigen, Diskriminierung und Rassismus überwinden. Es ist nicht so, dass der Mensch die Probleme der Welt ausklammern sollte. Aber kaum hat er sich einer Denkrichtung verschrieben, verfällt er in einen intellektuellen Hochmut und sieht herab auf alle, die nicht seiner Meinung sind. Doch Hochmut ist mit Dummheit gepaart. In Römer 12,16 folgt der Satz: Haltet euch nicht selbst für klug.

    Zu viele menschliche Utopien hat es schon gegeben. Die Schöne neue Welt gab es nur im Roman. Der Kommunismus ist mit seiner Vision von einem Reich der Freiheit (Engels) kläglich gescheitert. Statt ständig hohe Dinge für die Menschheit anzustreben, sollen wir bescheidener werden und uns an die niedrigen halten. Diese können in der Stille und im Verborgenen zu finden sein. Dazu ist die Fähigkeit zum Zuhören und zum genauen Hinsehen gefragt. Und Paulus mahnt uns noch einmal:

    Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Bemüht euch um ein vorbildliches Verhalten gegenüber jedermann! Soweit es irgend möglich ist und soweit es auf euch ankommt, lebt mit allen Menschen in Frieden!
    Römer 12,17-18

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