Die Gaben Gottes richtig einsetzen

Jer 23, 17 Zu denen, die mich verworfen haben, sagen sie: ‚Jahwe hat gesagt: Das Heil ist euch sicher!‘ Und zu denen, die eigensinnig ihrem bösen Herzen folgen, sagen sie: ‚Ihr habt nichts Schlimmes zu befürchten!'“

Es lohnt sich wieder einmal das ganze Kapitel zu lesen um zu verstehen. Jeremia war ein Prophet Gottes, der vor den Lügen der Irrlehrer und falschen Propheten warnte. Wir lesen im Alten Testament des öfteren davon, dass sogar Gottes auserwähltes Volk falschen Propheten und Träumern folgte. Es steht über sie geschrieben, dass sie ihrem Bauch folgten. Wir sollten hellhörig bleiben, wenn es um Prophetie geht.

Als ich vor kurzem in einer evangelischen gut besuchten Kirche war um den Sonntagsgottesdienst mit zu erleben, hörte ich eine Predigt von den Talenten. Es wurde über natürlichen Begabungen gesprochen, die man im Leben einsetzen sollte. Im zweiten Teil ging es darum, dass wir im Sinne Jesu in der christliche Kirche mit unseren Talenten dienen sollten. Er zählte einige Dienste auf, wie Orgel spielen, Vorlesen usw.

Die Geistesgaben um die es eigentlich in dem Gleichnis geht, wurden nicht erwähnt. Denn es sind die Gaben, die man nach der Bekehrung von Gott erhält um sie im Dienst für das wahre Evangelium einzusetzen. Meine Erfahrung ist, dass Gott die Schwächen zum Dienst nutzt, damit wir nicht stolz werden. Mir ist das Wort Gottes das Wichtigste geworden und ich gebe es gerne weiter, so gut ich kann, mit Gottes Hilfe.

1Kor 1, 27 sondern Gott hat das ausgewählt, was nach dem Maßstab der Welt einfältig und schwach ist …

Eine Antwort auf „Die Gaben Gottes richtig einsetzen“

  1. Wir sollten hellhörig werden, wenn uns verkündet wird, wir hätten von Gott nichts Schlimmes zu befürchten, gleich wie wir uns verhielten. Gottes Gnade sei unübertrefflich. Das ist so, deshalb hat er uns auch seinen Sohn geschickt, der für uns und unsere Sünden gestorben ist. Das heißt aber noch lange nicht, dass es Gott gefallen würde, wenn wir unsere eigenen Wege gehen, die sich von den seinen entfernen. Wer etwas anderes lehrt, ist einer der falschen Propheten, von denen Gott in Jeremia 23,22 sagt:

    Hätten sie aber in meinem Rat gestanden, dann würden sie mein Volk meine Worte hören lassen und es abbringen von seinem bösen Weg und von der Bosheit seiner Taten.

    Seien wir also vorsichtig, wenn man uns in falsche Sicherheit wiegen will. Es gibt eine Reihe amerikanischer Starprediger, die ein glückliches und erfolgreiches Leben denen versprechen, die genügend beten und spenden. Diese Art von „Halleluja-Christentum“ findet auch bei uns immer mehr Anhänger. Auch wenn der Wunsch verständlich ist, Christen sind nicht unbedingt gesünder und reicher als Nicht-Christen. Echter Glaube hat nichts mit Spaß und Unterhaltung zu tun. Sein Lohn ist anderer Art:

    Denn durch ihn seid ihr in jeder Beziehung und jeder Art von geistlicher Rede und Erkenntnis reich gemacht worden. Die Botschaft von Christus hat festen Boden unter euch gewonnen. Deshalb fehlt euch keine der Gaben, die Gottes Geist schenkt. Und so wartet ihr zuversichtlich auf das Erscheinen unseres Herrn Jesus Christus.
    1. Korinther 1,6-9

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