Zwei Machtbereiche

Weh denen, die Unheil planen, weil sie die Macht haben!
Micha 2,1

Jesus spricht: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener.
Matthäus 20,25-26

Ich habe heute im BBN Radio einen Beitrag gehört, der klar zum Ausdruck brachte, wie der Mensch von falschen Mächten verführt werden kann, in Süchte und Abhängigkeiten gerät, weil er die wahre Liebe Gottes nicht kennt. Doch es bleibt jedem die Möglichkeit der Suche nach dem lebendigen Gott und wer hat noch nie etwas von Jesus, dem Auferstandenen Gottessohn gehört?

Die Aufgabe eines von Jesus Berufenen, sollte den Nächsten dienen und es nicht denen gleichtun, die in der Welt herrschen. Die Vorsteher einer Gemeinde sollten sich vom Heiligen Geist verändern lassen, zur Demut hin, die in jedem Herzen, das sich zum lebendigen Gott in Christus hinwendet, wächst. Der Same des Glaubens ist die wahre Liebe. Wer Gott liebt, der dient zum Ziel hin, zur Seligkeit der Seelen.

Ein Steuer, das Gott in Händen hält, führt in das ewige Leben.
Das Steuer, das wir selbst in Händen halten, führt in den Abgrund.

Eine Antwort auf „Zwei Machtbereiche“

  1. Jesus stellt in Matthäus 20,26 eine Forderung an uns, die uns nicht leichtfällt. Wenn wir einem anderen Menschen begegnen, liegt es näher, zu fragen: „Was habe ich von dem anderen? Was nutzt er mir?“ Jesus will aber unsere Sichtweise verändern. Wir sollten uns fragen, wie wir für den anderen da sein können. Damit ist kein Aktivismus gemeint, ein Überschütten des anderen mit nicht verlangter Hilfe, die oft nur eine Abhängigkeit von uns schaffen soll. Das wäre nichts anderes als eine Form der Manipulation im Gewand christlicher Nächstenliebe. Ich denke, es kommt darauf an, unser Gespür zu schärfen für das, was den anderen gerade tief bewegt, wo er unseren Beistand brauchen kann. Auch Zuhören kann ein großer Dienst sein. Wenn wir immer daran denken, wer unser Auftraggeber ist, dann finden wir auch die richtigen Worte für den anderen.

    Wir sind freiwillige Diener Gottes. So wie ein Vorsteher einer Gemeinde (griechisch diakonos für „Beamter, Diener, Diakon“) sollten wir uns den Aufgaben stellen, die wir, so gut es uns möglich ist, im Sinne des HERRN verrichten sollten. So sind wir seine guten Diener. So sollten wir uns auch als Diener des anderen verstehen.

    In bescheidener Weise erklärt Paulus seinen Dienst:
    Was ist denn schon Apollos? Und was ist Paulus? Sie sind doch nichts als Diener, durch die ihr zum Glauben gekommen seid. Jeder von uns hat nur das getan, was ihm der Herr aufgetragen hat. 1. Korinther 3,5

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