Empfehlung heute

Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen. Sprüche 3,7

Ein jeder prüfe sein eigenes Werk. Galater 6,4

Gerade habe ich im WhatsApp Status eine neue App empfohlen, die sicherer ist als WhatsApp und bemerkt, dass es mich doch ziemlich durcheinander bringt, wenn ich die andern Apps von Google auch noch deaktiviere, was von Mobilsicher.de empfohlen wird.

Nun, ich habe dann eine Empfehlung gepostet: „Das Gewohnte soll man gerade in Krisenzeiten beibehalten aber den Blick auf Neues nicht verlieren.“ Ist es nicht wichtiger den Blick auf Gott nicht zu verlieren? Und was mache ich dann, wenn ich im Status nicht mehr verlinken kann, was mit IHM zu tun hat?

Der Bibeltext von heute ist da sehr passend, wie ich finde.
Ich sollte mir auch nichts darauf einbilden, was ich weiß, vielmehr sollte ich das meiden, was mich von Gott ablenkt. Meine Werke, die ich tue, sollte ich prüfen und tatsächlich habe ich mich gestern gefragt, ob das richtig ist, wenn ich z. B. Max und Moritz vorlese, damit Kinder, die meine kleinen Freunde sind, etwas von mir zu hören bekommen.

Eine gute Alternative ist auf alle Fälle, dass ich auch Bibeltexte vorlese und im Grunde lädt Gott ja auch auf diese Weise ein. So gebe ich in Seine Hand, was ER aus meinen Schwächen macht, denn in diesen wird ER stark.

Eine Antwort auf „Empfehlung heute“

  1. Wenn hier in Galater von Ruhm gesprochen wird, so ist er bezogen auf die Dinge dieser Welt. Es ist ein Rühmen gemeint, das die eigene Leistung betont. Etwas weiter im Text wird auf das Treiben der Judaisten verwiesen, die sich ihrer Erfolge bei den Heidenchristen rühmten. Diese versuchten, die Galater zur Beschneidung zu verpflichten. Statt dieses Gesetzesgehorsams stellte Paulus klar, dass es nur einen Grund für einen Christen gibt, auf etwas stolz zu sein, und der liegt nicht in ihm, sondern in Jesus, der für uns in den Tod gegangen ist.

    Ich aber kenne nur einen Grund zum Rühmen: das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus.
    Galater 6,14

    Positiv notiert sein kann also nie ein Prahlen über eigene Leistungen sein, schon gar nicht über solche, bei denen Gott nicht im Mittelpunkt steht. Rühmen kann man sich aber dessen, was einem von Gott geschenkt wurde.

    So ist es auch eine gute Anweisung zur Selbstreflexion, die im Spruch 3,7 steht. Das „Dünke dich nicht klug“ heißt auch „Sei nicht weise in deinen Augen“. Wir betrachten unser Tun häufig aus menschlicher Sicht, also so, wie andere uns sehen. Statt uns mit anderen zu messen und selbstgefällig zu werden, sollten wir uns wahrer Weisheit nähern und überlegen, wie Gott unsere Taten betrachten würde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.