Tatsachenberichte von Augenzeugen

Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen.
2. Petrus 1,16

    Petrus stellt sich bewusst gegen den Vorwurf, das Evangelium sei Mythos, Legende oder religiöse Dichtung. Anstatt zu sagen: „Wir glauben fest daran“, sagt er: „Wir waren dabei.“ Der zweite Petrusbrief richtet sich gegen falsche Lehrer, die die Wiederkunft Christi leugnen oder das Evangelium verwässern.

    Christlicher Glaube ist historisch verwurzelt. Die Prophezeiungen sind eingetroffen, Jesus ist in all seiner Herrlichkeit erschienen. Der Text des Petrus verweist auf überprüfbare Ereignisse, wenn von der Verklärung Jesu die Rede ist. Sie fand zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort, dem heiligen Berg, unter Zeugen (Petrus, Jakobus, Johannes) statt, die dabei alle die Stimme des Vaters hörten. Wer heute die Bibel als „Sammlung frommer Geschichten” bezeichnet, steht in der Tradition der Irrlehrer, die schon immer alles bezweifelten, was die Jünger sagten. Oft hat man den Eindruck, dass im Sinne von „Es kann nicht sein, was nicht sein darf” argumentiert wird. Warum ist es nur so schwer, den Berichten der Jünger Jesu Glauben zu schenken?

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