Gottes Wirken im Hintergrund

„Im vorliegenden Fall rate ich deshalb: Lasst diese Leute in Ruhe! Lasst sie gehen! Denn wenn das, was sie wollen, und das, was sie tun, von Menschen kommt, wird es scheitern. Wenn es aber von Gott kommt, werdet ihr es nicht zerstören können. Vielleicht steht ihr dann sogar als solche da, die gegen Gott kämpfen.“ Das überzeugte sie.
Apostelgeschichte 5,38-39

Die Apostel wurden vor den Hohen Rat geführt. Sie sollten getötet werden, doch der Pharisäer Gamaliel warnte: „Wenn ihr Werk menschlich ist, wird es untergehen. Wenn es aber von Gott ist, kann man es nicht aufhalten.“ Dank Gamaliels Rat wurden die Apostel nicht getötet, sondern „nur“ ausgepeitscht und freigelassen. So konnten sie ihre Werk der Verkündigung fortsetzen.

In dieser Geschichte sehen wir, dass sich Gottes Wirken nicht verhindern lässt. Seine inspirierten, guten und heilsamen Ideen werden immer einen Weg finden, auch wenn es Widerstände gibt. Manchmal öffnet sich wieder eine Tür oder es findet sich ein Fürsprecher, mit dem man nicht gerechnet hat. Man sieht also, dass immer Hoffnung besteht, auch wenn es nicht immer die Lösung ist, die wir erwarten. Die Apostel hatten sich kompromisslos für Gott eingesetzt. Dadurch erlebten sie ein Maximum an Widerstand: Gefängnis, Bedrohung mit dem Tod und schließlich Auspeitschung. Der Konflikt verschwand nicht sofort, aber Gott wirkte in ihn hinein und ließ alles gut ausgehen. Wenn wir uns für Gott einsetzen, dürfen wir darauf vertrauen, dass er im Hintergrund mitwirkt.

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