Andacht Heute

Jesus zu dir kann ich so kommen wie ich bin

Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel;
Matthäus 10,32 

Es gibt Gemeinden, da kannst du nicht so kommen, wie du bist. Sie haben ihre eigenen Regeln und Gesetze, die sie predigen, so wie zu Pharisäers Zeiten.

Nun, es ist ein Trost, dass es Jesus nicht anders erging, mit den Halsstarrigen. Haben sie doch nicht begriffen, worum es wirklich geht, nämlich um Barmherzigkeit und Liebe.

Galater 3,28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.

Gebet

Herr, du kennst so viele Leiter in Gemeinden, die sich schwertun mit ihren eigenen auferlegten Gesetzen und Vorstellungen. So mache sie doch frei von Selbstgerechtigkeit und Herzenshärte. Schenke ihnen Liebe, Kraft und Besonnenheit. Amen

Klar benennen statt umschreiben

Wenn wir unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
1. Johannes 1,9

Es gibt auch Übersetzungen, die das Wesen Gottes, dass er treu und gerecht ist – wie oben in der Schlachter 2000 -, zu umschreiben versuchen, wie die Hoffnung für alle, wo es heißt „dann erweist sich Gott als treu und gerecht“ oder die Neue evangelistische Übersetzung, welche formuliert: „zeigt Gott, wie treu und gerecht er ist“. Beide Male wird Gott gelobt, als eine Macht, die sich von ihrer besten Seite zeigt, wenn wir uns ehrlich zu uns und IHM verhalten. So als läge es in unserer Hand, wenn seine höchste Qualität in Erscheinung tritt. In der ersten Übersetzung, in der „Gott sich als treu und gerecht erweist“, wird implizit behauptet, dass ER auch untreu und ungerecht sein könne. Im anderen Fall wird von ihm angenommen, er habe es nötig zu zeigen, wie treu und gerecht er sein könne. Warum bleibt man nicht dabei, das Wesen Gottes einfach und ohne Umschweife im Deutschen mit dem Hilfsverb „ist“ auszudrücken, in Verbindung mit den Adjektiven „treu“ und „gerecht“? Wir sehen doch, dass Gott gar nicht anders sein kann, weil er immer so „ist“, sodass wir auf das einleitende „wenn“ sogar verzichten könnten, es aber in diesem sprachlichen Zusammenhang doch besser verwenden, bedingt durch die inhaltliche Hauptaussage der Notwendigkeit des Bekenntnisses unserer Sündhaftigkeit.

Martin Luther hat bei seiner Bibelübersetzung viel Mühe darauf verwendet, einfach und leichtverständlich im Ausdruck zu sein. So schreibt er: „Ich hab mich bemüht beim Dolmetschen, dass ich reines und klares Deutsch geben möchte. Und es ist uns sehr oft begegnet, dass wir vierzehn Tage, drei, vier Wochen ein einziges Wort gesucht und erfragt haben, und haben’s dennoch zuweilen nicht gefunden.“ Bei Neu-Übersetzungen erkennt man an manchen Stellen das allzu angestrengte Suchen nach einem alternativen Ausdruck zur geläufigen Version. In Luthers Übersetzung von 1545 heißt es übrigens: „So wir aber vnsere sünde bekennen / so ist er trew vnd gerecht / das er vns die sünde vergibt / vnd reiniget vns von aller vntugent.“    

Das Leben ein Geschenk

Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und ist voll Unruhe, geht auf wie eine Blume und welkt, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht.
Hiob 14,1-2

Der Mensch ist nach dem Bilde Gottes geschaffen. Er entwickelt sich zu einer Persönlichkeit, die einzigartig ist und fähig zu lieben. Seine Lebenszeit ist bereits in die Wiege gelegt und von Gott beschlossen. Deshalb hat Gott den Menschen Sein Wort hinterlassen und sie erwählt, um es weiterzugeben.

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
Hebräer 13,14

Gebet

Wir denken mit Freude an Dein Reich und dass es bereits hier wächst durch den Tod und die Auferstehung Christi, unserem Erlöser. Segne uns, HERR, mit Erkenntnis und stärke unseren Glauben. Amen