Andacht Heute

Erfolgsberichte

Als sie aber dort ankamen, versammelten sie die Gemeinde und verkündeten, wie viel Gott durch sie getan und wie er den Heiden die Tür des Glaubens aufgetan hätte.
Apostelgeschichte 14,27

Paulus wurde in Lystra gesteinigt, konnte aber seinen Weg der Verkündigung fortsetzen. Mit Barnabas zusammen segelte er nach Antiochia, um die dortige Gemeinde aufzusuchen. Sie berichteten von ihren Taten auf den Missionsreisen. Sie taten dies nicht, um sich selbst in Szene zu setzen, sondern ganz in der Erkenntnis, dass dies nur durch Gottes Wirken möglich war. Sie handelten im Auftrag mit der Kraft und Stärke des Herrn. Ihr Bericht sollte die Gemeinde ermutigen, im Glauben festzubleiben. Sicher war es nur wenigen möglich, sich aus den familiären Bindungen zu lösen und wie die Apostel durch die Lande zu ziehen und zu missionieren. Aber es musste sehr auferbauend sein für die Gemeinde in Antiochia mitzuerleben, wie Gott mithilfe der Jünger die Welt nach und nach veränderte.

In unserer Zeit erleben wir es leider, wie immer mehr Menschen sich vom Glauben abgewandt haben. Da erfüllt es uns mit Freude, von Glaubensgeschwistern zu hören, die uns davon berichten, wie ihre Verkündigung Früchte getragen hat. Hoffnung hat diese Welt nötiger denn je!

Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.
Kolosser 1,27

Ein Debakel für alle Zweifler

Siehe, das ist mein Knecht, den ich erhalte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt; er wird das Recht zu den Heiden hinaustragen.
Jesaja 42,1

Die Große Jesajarolle wurde 1947 in einer Höhle in Qumran am Toten Meer gefunden. Sie enthält den fast vollständigen Text des Buches Jesaja in hebräischer Sprache. Ihre Entstehungszeit wurde mit der Radiokarbonmethode auf ca. 200 v. Chr. festgestellt (Wikipedia). Es muss doch allen zu denken geben, die den Wahrheitsgehalt der Bibel anzweifeln, dass hier bereits lange vor der Menschwerdung Jesu auf sein Kommen hingewiesen wurde! Dieser Fund von Qumran ist allein schon der Beweis gegen Theorien der methodisch-kritischen Methode, welche die Geschichtlichkeit der Heiligen Schrift infrage stellen und sie als eine erfundene Erzählung frommer Menschen abwerten. Nein, was in der Bibel steht, ist wahr, ist Gottes Wort, und alles wird sich weiterhin so ereignen, wie es in ihr vorausgesagt ist.

Aber ich will zum heutigen Text kommen: Mit diesem Knecht, an dem sein Herr Freude hat, ist zweifellos Jesus gemeint, dessen Kommen zu Jesajas Zeit noch in der Zukunft liegt. In 43,10 kommt er noch einmal vor:

…mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, dass ich es bin.

Und weiter wird beschrieben in 42,6-7 wie dieser Auftrag aussehen wird:

Ich, der HERR, habe dich berufen in Gerechtigkeit und ergreife dich bei deiner Hand; und ich will dich behüten und dich zum Bund für das Volk setzen, zum Licht für die Heiden; dass du die Augen der Blinden öffnest, die Gebundenen aus dem Gefängnis führst und aus dem Kerker die, welche in der Finsternis sitzen.

Dieser „Bund für das Volk“ wird der Neue Bund sein, den wir annehmen müssen, um auf ewig eine Teilhabe am Reich Gottes zu haben. ER wird den Heiden zum Licht werden und die Gebundenen aus dem Gefängnis führen.

Das rettende Wort

Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt; und wenn jemand meine Worte hört und nicht befolgt, so richte ich ihn nicht, denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette. Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat den, der ihn richtet: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag.
Johannes 12,46-48

Jesus teilt uns seine Lehre in den Evangelien mit. Es ist sehr wichtig, dass wir sie aufmerksam lesen und in ihrer Bedeutung verstehen. Leider mangelt es bei vielen schon an der Bereitschaft zuzuhören. Man hat sich irgendein Bild von dem gemacht, was Jesus uns vermitteln wollte. Es ist so wie bei allen Vorurteilen: Wer sich mit dem Wenigen zufriedengibt, das ihm zufällig aus irgendeiner Sekundärquelle zugetragen wurde, der bleibt immer an der Oberfläche hängen. Diese täglichen Andachten, die ich hier schreibe, sind als Hinweise gedacht, sich selbst mit der Bibel zu beschäftigen. Wir müssen den Originaltext zur Hand nehmen und ihn sorgfältig lesen. Wenn Fragen auftauchen, dann sollten Wege gesucht werden, diese zu klären.

In Abschnitt der Bibel erklärt Jesus, dass es die wichtigste Aufgabe seiner Menschwerdung ist, Menschen zu retten und nicht, sie zu richten. Das wird erst geschehen, wenn ER wiederkommt, um zu richten, was jederzeit möglich ist. Dann wird darüber entschieden werden, ob wir an IHN geglaubt und seine Worte befolgt haben. Uns bleibt nur eine Chance: Hören wir die Worte unseres Erlösers und richten wir uns nach ihnen. Das wird uns aus der Finsternis befreien. Verschieben wir diese Begegnung mit dem Wort nicht auf morgen. Weil wir nicht wissen können, wann Jesus wiederkommt, sollten wir unsere Rettung nicht verzögern.