Licht oder Finsternis

Wer sich aber nach der Wahrheit richtet, tritt ans Licht, denn so wird sichtbar, dass sein Tun in Gott gegründet ist. Joh3,21

Der Mensch ist in seine Begierden verstrickt, die man durchaus als sündhaft bezeichnen kann, sieht man sie unter dem Licht Gottes. Die Trennung zu Gott nennt die Bibel Sünde. Irdische Gesinnung ist jedem Menschen in die Wiege gelegt aber auch die Möglichkeit des freien Willens, der sich im Erwachsenwerden zeigt und ihn entscheidungsfähig macht. Das Evangelium gibt uns die Chance einer neuen Identität in Christus. Das bedeutet, dass wir durch IHN das ewige Leben haben, so wir uns erneuern lassen in unserer Gesinnung. Es ist wie eine Heirat und der Segen ist das ewige Leben, durch die geistliche Geburt.

Leider ist es so, dass gerade Kinder von christlichen Eltern sich in der Jugendzeit abwenden vom „frommen Leben“, weil sie die Welt kennenlernen wollen und im Petrusbrief lesen wir, wie es dann mit ihnen weiter geht. (2 Petrus 2).

Das ist für Eltern schwer zu ertragen, doch wird Gott ihr Gebet erhören, so sie nicht aufgeben für sie zu bitten.

Eine Antwort auf „Licht oder Finsternis“

  1. Wer Böses tut, scheut das Licht und bleibt lieber im Dunkeln, damit niemand ihm seine Taten nachweisen kann. Wer aber die Wahrheit Gottes liebt und das tut, was er will, der tritt ins Licht! Dann zeigt sich: Gott selbst bestimmt das Handeln dieses Menschen.
    Johannes 3,20-21

    Ich muss unwillkürlich an die aktuellen Meldungen vom Verhalten der katholischen Kirche zum Missbrauch in den eigenen Reihen denken. Da ist von systematischer Vertuschung die Rede, um die Täter vor der Strafverfolgung zu schützen. Natürlich ist es leicht, auf das Unrecht aufmerksam zu machen, wenn man selbst nichts damit zu tun hat. Wenn wir ehrlich sind, dann sündigt aber jeder von uns, auch wenn das noch weit entfernt ist von solchen schrecklichen Taten.

    Wie wir gesehen haben, wird der Begriff „Überführung“ in Timotheus 3,16 am Beispiel eines Angeklagten erklärt, dem vom Richter die Wahrheit eröffnet wird. Ihm wird gezeigt, dass er eine Straftat begangen hat. Das Richteramt übernimmt in unserem Leben zuallererst Gott mit seinem „Gesetzbuch“. Auch juristische Laien wenden sich in bestimmten Fällen im Alltag an Fachleute. Wir können dies auch tun, wenn wir nicht sicher sind, ob eine Tat vor dem obersten Richter bestehen kann. Dazu eignet sich der Rat von Seelsorgern und Glaubensgeschwistern. Ich meine, der Impuls muss aber von uns selbst ausgehen. Wir selbst müssen unsere Taten ans Licht bringen wollen. Wenn sich dagegen kirchliche Institutionen als Richter über die Gläubigen aufgeschwungen haben, dann haben sich immer auch Fälle von Übergriffen ergeben (Inquisition, Beichte, Bußkampf, Kirchenzucht u. a.). Lassen wir uns von Gott allein erneuern.

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