Wie siehst du dich, wie sieht Gott dich?

Was betrübst du dich meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken für die Hilfe, die von seinem Angesicht kommt!
Psalm 42, 6

Es war damals in einem evangelistischen Seminar als Gott mir die Augen öffnete. Er tat es durch ein Zeichen, wie bei Gideon als ich es von Herzen erbat. Ich war noch nicht im vollkommenen Vertrauen zu Gott aber auf der Suche nach Seiner Wahrheit. Ich wollte handfestes Verstehen, was Gottes Existenz und Jesus betraf und fand es durch die Frage:

Wie sehe ich mich? (Gesellschaftlich religiöse Prägung)
Wie sieht Gott mich ? (Seine Sicht, sein Auftrag und Wille an mich persönlich)

Es geht in der lebendigen Beziehung zu Gott um den inneren Menschen unsere Herzenshaltung.
Wer und Was hat mich geprägt und wie oder was ist vor Gottes Augen in Ordnung oder gehört dem Zeitgeist an? Hier war Seelsorge und Begleitung gefragt.
Ich danke Gott heute noch dafür, dass mich erfahrenen Glaubensgeschwister seelsorgerlich begleiteten und mich in das lebendige Wort Gottes einführten, das mich bis heute immer mehr in die Erkenntnis führt und niemals langweilig wird.

Amen

Die Menschen bleiben wie sie sind

Sie gieren alle, Klein und Groß, nach unrechtem Gewinn, und Propheten und Priester gehen alle mit Lüge um und heilen den Schaden meines Volks nur obenhin, indem sie sagen: »Friede! Friede!«, und ist doch nicht Friede. Jeremia 6,13-14

Da sind wir schon wieder beim Thema „Frieden“, doch wo man hinsieht ist Unfrieden, Ungerechtigkeit und Habgier. Da gefällt mir der zweite Vers aus dem neuen Testament schon besser, weil er Spielraum lässt, zu verändertem und selbstverantwortlichem Denken.

Ein jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Denn man pflückt nicht Feigen von den Dornen, auch liest man nicht Trauben von den Hecken. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens.
Lukas 6,44-45

Jeder ist vor Gott verantwortlich, womit er sein Leben füllt – mit Gutem oder Schlechtem.
Wer ein geistliches Amt bekleidet, der sollte es so erfüllen, wie es sich gebührt, in Fleiß und Gerechtigkeit und Gott zur Ehre. Im Erkennen des Willen Gottes sieht er die Erfüllung.

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