Anfang und Ende

Gott, du bleibst, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende.
Psalm 102,28

Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
Offenbarung 1,8

Könnte es auch heißen ich schaffe den Anfang und das Ende? Das wäre jedenfalls verständlicher für unser Denken.

Unbegreiflich ist für uns, dass Gott selbst der Anfang und das Ende ist, was wiederum bedeuten würde, dass ER ewig ist, weil wo ein Ende, da ist auch ein Anfang. Gott hat uns versprochen, dass Er eine neue Erde schafft. Es werden die mit IHM dort leben, die Jesus als ihren Heiland angenommen haben. Selbst Jesus erwähnte, dass Er uns eine Wohnung bereitet. Er ist vorausgegangen, was aber nicht heißt, dass Er nicht gleichzeitig auch durch den Heiligen Geist bei uns sein kann. ER ist es, der uns tröstet und lehrt.

Eine Antwort auf „Anfang und Ende“

  1. Aus dem Mangel seiner Existenz heraus kann der Mensch Gott in seinem Wesen nicht begreifen. In den beiden Versen werden Andeutungen gemacht, die uns helfen können, unser Unwissen zu akzeptieren. Immanuel Kant hat gesagt, dass alle Versuche, Gott zu beweisen, scheitern müssen, weil unsere Begriffe dafür nicht ausreichen. Wir tun uns ja schon schwer, die Zeit anders zu betrachten als einen Strahl, also linear in eine Richtung fortschreitend. Ähnlich ist es mit dem Raum, bei dem bei uns das Bild eines kugelförmigen Gebildes vorherrschend ist.

    Kant meint, es sei trotz aller Beschränktheit seines Vorstellungsvermögens für den Menschen entscheidend notwendig, Gott als einzig sinngebende Instanz zu akzeptieren. Wenn es ihn nicht gäbe, dann wäre unser ganzes Streben nach moralisch einwandfreien Handeln sinnlos. Wohin es führt, wenn wir uns von Gott als allerhöchster Autorität lösen und nur die Gier und die Macht im Fokus haben, können wir am gegenwärtigen Zustand der Welt ablesen. Wenn wir schon nicht fähig sind, das Wesen Gottes zu begreifen, dann sollten wir genau sein Handeln und seine Information an uns betrachten. Zum Staunen gibt es hiervon jeden Tag mehr als genug.

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