Gottesfurcht und Liebe, wie passt das zusammen?

Euch, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. Maleachi 3,20

Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben. Johannes 1,11-12

Die Beziehung zu Gott ist vergleichbar mit der Beziehung eines Kindes zu seinem Vater als Respektsperson und Ernährer der Familie. Er hat als Mann die Gesamtverantwortung für die Familie und die Frau ordnete sich gerne unter seine starke Hand, was dem erotische Spannungsfeld dienlich ist, das sie wie ein Geheimnis hüten. Segen daraus sind die Kinder, so war es einmal.

Wie sieht das heute in den Familien aus? Haben wir die Ordnungen Gottes verlassen? Wenn du das erkennst, dann ist der zweite Vers eine Hilfe. Wir dürfen im HEUTE neu beginnen aber brauchen es nicht ohne Hilfe Gottes zu tun, denn ohne IHN schaffen wir es nicht. Sein Wort ist unseres Fußes Leuchte. Lass dir gerne helfen.

Eine Antwort auf „Gottesfurcht und Liebe, wie passt das zusammen?“

  1. Das Buch des Propheten Maleachi ist eines der kürzesten der Bibel. Aufgrund seiner klaren Worte ist es „starker Tobak“, nichts für Zartbesaitete. Das zeigt sich auch im vorliegenden Vers. Der Gläubige lebt zwischen Furcht und Freude. Die Menschheit wird geschieden in Diener Gottes und solchen, die ihn ablehnen. So etwas eignet sich nicht als leichte Erbauungskost.

    Beim Vers aus dem Johannesevangelium ist es nicht anders. Da kommt der Sohn Gottes auf die Welt, zu seinen Geschöpfen, seinem Eigentum, und wie viele gibt es, die von ihm nichts wissen wollen. Was würden wir zu einem Mitarbeiter in einer großen Firma sagen, wenn er dem Chef, der auf einem Rundgang auch bei ihm vorbeikommt, keinerlei Beachtung schenkt? Man weist ihn darauf hin, mit wem er es zu tun hat, aber er zuckt nur mit den Achseln und geht weiter seiner Arbeit nach. Ihm ist gar nicht bewusst, dass er ganz vom Wohlwollen seines Arbeitgebers abhängig ist. Hier geht es um die Sicherheit des Arbeitsplatzes und um den Monatslohn. Im Verhältnis zu Gott geht es um unsere ganze Existenz und unser ganzes Heil. Mit vollem Recht fordert er, dass wir dies auch anerkennen.

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