Wohl dem Menschen, der Gott mehr liebt als sein Leben

Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist!
Psalm 144,15

Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
Lukas 2,10-11

Es ist ein ambivalentes Gefühl an Weihnachten und in diesem Jahr wird es wohl auch vielen Menschen bewusst, wie verloren sie sind.

Wir sollten Respekt vor Jesus erneutem Kommen haben, das wäre wichtiger als Geschenke und Christbäume. Aber ehrlich gesagt, wer glaubt denn wirklich an Jesus Christus den Sohn Gottes, der für unsere Schuld ans Kreuz ging und jetzt nach seiner Auferstehung zur Rechten des Vaters ist und mit IHM regiert? Ich kenne viele, die denken, das sind doch nur Geschichten. Dabei ist es das Wesentlichste im Leben, Gott zu erkennen und IHN um Vergebung zu bitten für unser abtrünniges Wesen. Er wartet auf dich!

Eine Antwort auf „Wohl dem Menschen, der Gott mehr liebt als sein Leben“

  1. Schon damals, bei der Geburt Jesu, hätte es dem Volk Israels klar sein müssen, dass Gott allen Bitten König Davids entsprochen hat. Der Retter war geboren. David hatte angesichts der drohenden Gefahr durch äußere Feinde, einen flehenden Ruf um Hilfe an Gott gerichtet, der im Vers oben gipfelte. Er schloss mit der Erkenntnis, wie glücklich ein Volk sein müsste, das erkennt, wie sehr ihm geholfen wird. David wusste damals, an wen er sich in seiner Not wenden konnte. Weiß das unsere politische Führung auch noch? Jedenfalls ist es schmerzlich zu erkennen, dass Gott selbst in Krisenzeiten nicht mehr angerufen wird. In den aktuellen Weihnachtsansprachen kommt er kaum noch vor. In der von Konrad Adenauer aus dem Jahre 1960 tauchen noch Sätze auf wie diese:

    „Aber wir wollen auch daran denken, dass das Jahr 1960 zu Ende geht, ohne dass es zu schweren Entladungen gekommen ist. Dafür wollen wir an diesem Weihnachtsfest vor allem Gott danken. Wir wollen auch in Zukunft auf Ihn vertrauen, dass Er uns und allen, die den Frieden lieben und für ihn arbeiten, seine Hilfe gewähren wird.“

    Wie wir alle wissen, kam es im nächsten Jahr die Welt zur Kubakrise. Da stand die Welt kurz vor einem Atomkrieg. Wie viele Gebete mögen damals auch von unseren Politikern zum Himmel geschickt worden sein? Heute hören wir von ihnen nichts mehr, was einen Gottesbezug erkennen lässt. Es wird nur noch allgemein von einer jetzt notwendigen Zuversicht gesprochen. Es bleibt unbeantwortet, von wem diese genährt werden soll. Wenn wir immer mehr ein Volk ohne Gott werden, geben wir uns dann nicht selbst auf? Wo bleiben all unsere Hoffnungen, unsere Hilferufe und unsere Dankbarkeit? Verschallen sie nicht auch, wie so viele Reden, im Mediengeschrei und letztlich ungehört in einem anonymen Äther. Wenn wir auf einen Bittbrief keinen Adressaten mehr schreiben, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn ihn die Post nicht mehr zustellt und er in einigen Tagen wieder im eigenen Briefkasten landet.

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