Gotteskindschaft

Die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Der HERR sei hochgelobt!
Psalm 40,17

Er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens.
Epheser 1,5

Paulus schreibt an die geheiligten Brüder im HERRN, die von Gott her berufen sind, und im Buch des Lebens stehen. Die Heils-Gewissheit wirkt der Heilige Geist, der sie auf die Ebene geistlicher Gotteskindschaft stellt, die durch den Glauben an das wahre Evangelium in Hingabe zum Dienst leben und Heils-Gewissheit haben.

Der Ruf Gottes ist es, den der Mensch vernehmen muss, um sein JA dem Christus zu geben, der uns aus Liebe erkauft hat. Der dreieinige Gott möchte uns reinigen von aller Bosheit und hineinführen in den Prozess der Heiligung, die unterschiedlich bei jedem Bekehrten abläuft. Gott hat Zeit. Das Versprechen gilt bis zu dem Zeitpunkt, wenn Jesus kommt, um die Welt zu richten.

Bist du dir nicht sicher errettet zu sein, geh in dein Kämmerlein und bete. Wenn du Hunger nach dem Wort Gottes und Gemeinschaft mit andern Christen bekommst, dann ist es gut. Wenn nicht, dann warte auf den zweiten Ruf, denn Gott ruft mehrmals.

Eine Antwort auf „Gotteskindschaft“

  1. Weshalb in der neuen Lutherübersetzung von 2017 das längst veraltete Wort „allewege“ verwendet wurde, soll hier nicht kritisiert werden. Zeitgemäßer wäre sicher die Übersetzung mit stets oder immer gewesen. Was kann aber ein heutiger Leser anfangen mit einem „Heil“, das man liebt? Da finde ich es viel klarer zu sagen: Die dich als Retter kennen und lieben sollen immer wieder rufen: „Groß ist der Herr!“ Sinngemäß also: Wenn Menschen diese große Rettungstat erkannt haben, sollen sie dies auch verkünden.

    Wenn moderne Übersetzer sich nicht nahe an den Urtext halten und sich einer heute verschraubt klingenden Ausdrucksweise bedienen, dann vergeben sie sich der Chance, dem Leser den Text in all seiner Ausdrucksstärke und Brisanz nahezubringen. Die Gefahr ist groß, dass er eher teilnahmslos gelesen oder verlesen wird, ohne im Innersten verstanden zu werden.

    In Epheser 1,5 kommt zum Ausdruck, wie sehr es Gottes Wille war, dass wir seine Kinder werden. Wir sollten diesen Lobpreis der Güte des Herrn durch Paulus in seinem Brief an die Epheser im Zusammenhang lesen (Epheser 3-14). In aller Kürze und Prägnanz erklärt uns der große Glaubenslehrer, wie wir Gottes Wirken verstehen sollten. Wer sich darauf einlässt, wird hundertfach belohnt werden. Das Suchen und das Fragen wird ihn zu großer Freude und Fröhlichkeit führen, so wie es anfangs im gleichen Psalmvers 40,17 steht:
    „Lass deiner sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen;…“

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