Magst du dich selbst nicht?

Es gibt eine Hoffnung für deine Zukunft, spricht der HERR.
Jeremia 31,17

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. Offenbarung 3,20

Mein Vater sagte oft zu mir: „Heut magst du dich wieder selbst nicht!“ Ich ahnte nicht, woher dies Gefühl kam aber später erkannte ich es. Das Leben ist von Anfang an ein Überlebenskampf, weil es einen Widersacher gibt, der gegen Gottes Willen agiert. An uns Menschen zeigt dieser, seine Macht, doch Jesus hat diese Macht des Vernichtens überwunden und schenkt neuen Lebenssinn und neue Kraft, und zwar durch seine Liebe zu uns. Das sollte uns immer wieder klar werden, wenn wir gerade wiedermal an unsere Grenzen stoßen. Wo die Liebe Gottes ist, da ist Freiheit.

Danke HERR, für Deine große Liebe. Amen

Eine Antwort auf „Magst du dich selbst nicht?“

  1. Der Herr hatte dem Volk Israel über den Propheten Jeremia Hoffnung gemacht hat für die Zukunft, die sich letztlich im Neuen Bund durch Jesus erfüllen sollte. Sie gilt jedem Menschen, denn es wird auch an seiner Tür angeklopft, wie es in der Offenbarung beschrieben wird. Es liegt an ihm, dieses Angebot anzunehmen. Es kommen für jeden Christen Zeiten, da wird er Angriffen ausgesetzt sein. Sie können auch von innen kommen. Zweifel über den eigenen Wert bis hin zu Zweifel an Gott können es sein. Auch Jesus musste sich überwinden, als die Zeit seiner Passion kam. Jeder, der es ihm gleichtut und in Zeiten der Bedrängnis durchhält, der wird seinen Lohn empfangen.

    „Wer den Kampf besteht, dem werde ich das Recht geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen.“ Offenbarung 3,21

    Wenn wir ehrlich sind, dann sind es oft nur Lügengedanken, die uns das Leben schwer machen. Wir grübeln darüber, ob wir genügend Anerkennung erhalten oder wie wir in den Augen anderer erscheinen. Gegenüber dem, was Jesus auf Golgatha bevorstand, ist all dies nur ein lindes Lüftchen, dem wir ausgesetzt sind. Gedanken von Minderwertigkeit sind vorhanden, keine Frage. Wir sind ihnen ausgesetzt und wir leiden mehr oder minder stark darunter. Entscheidend ist aber nicht, wie andere uns sehen, sondern wie Gott uns sieht. Er ist jederzeit bereit, sich zu uns zu setzen und mit uns Mahl zu halten. Wir müssen es nur zulassen. Dann weichen auch die schlechten Gedanken wieder von uns und wir haben wieder Hoffnung für die Zukunft.

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