Wichtig ist nur Gottes Liebe

Du bist der Gott, der Wunder tut, du hast deine Macht bewiesen unter den Völkern.
Psalm 77,15

Gott wollte seinen Heiligen kundtun, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Völkern ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.
Kolosser 1,26-27

Es verwundert mich sehr, dass es in diesen Zeiten Menschen gibt, die nichts mit Gott zu tun haben wollen, wo doch alles auf Jesu Verheißungen und auf das Gericht Gottes hindeutet.
Drei Beschenkte, die unser Andachtsbuch bekommen haben, sagten deutlich, dass sie damit nichts zu tun haben wollen. Beim Nachfragen ergab sich, dass sie sich vom Klerus angewidert fühlen und nichts damit zu tun haben wollen. Aber haben die Kirchen etwas mit der persönlichen Gottesbeziehung zu tun, außer, dass sie diese wohl bei vielen verleidet haben?

Kann es sein, dass Menschen Gott verdrängen, weil sie Angst vor seinem Gericht haben? Dann kennen sie das wahre Evangelium noch nicht, weil sie einen falschen Jesus gelehrt bekamen, einen, der versagte. Dabei ist gerade sein Opfertod aus Liebe zu uns Menschen, zur Vergebung geschehen, sodass wir Zugang in das Reich Gottes haben, durch den Glauben. Jesus ist eins mit dem Vater durch den Heiligen Geist, der IHN auch gezeugt hat.

Wer auf Gottes Liebe und Gnade verzichtet, der ist selbst schuld an seiner Verdammnis.

Eine Antwort auf „Wichtig ist nur Gottes Liebe“

  1. Im Psalmvers wird Gott gepriesen, der seine Macht bewiesen und kundgetan hat. Im Kolosser zeigt sich, dass durch die Menschwerdung Christi ein Geheimnis gelüftet wurde, das allen Christen offenbar wird. Ihnen wird damit die Hoffnung der Herrlichkeit zuteil. Der Apostel versteht unter „Geheimnis“ etwas, das früher verborgen war, nun aber offen da liegt. Was im Alten Testament eher in Form von Andeutungen auf einen kommenden Erlöser vorhanden ist, muss durch die Menschwerdung Jesu allen klar geworden sein, die an ihn glauben. Dies ist die Hoffnung für alle Christen. Sie weiterzugeben an alle, die noch fern stehen, ist die Aufgabe derer, denen das Geheimnis offenbart wurde.

    Die großartige Erkenntnis trifft aber auf Menschen, die enttäuscht wurden durch das Gebaren der Amtskirche. Sie versucht nach außen hin, die eigene Strukturen als Manifestationen des Reichs Gottes auszugeben, und versagt dann so oft vor aller Augen. Es ist kein Wunder, dass sich Menschen von Institutionen abwenden, die predigen, was ihrem Streben nach Macht nützt, aber die heilende Botschaft verwässert. Das ist auch mit ein Grund, warum viele nichts mehr von der Frohen Botschaft hören wollen. Über die Medien wird der Glaube an Gott als eine Möglichkeit verstanden, die für das soziale Miteinander förderlich sein kann. Sie darf dies aber nur, wenn sie die Oberfläche nicht verlässt. Die Light-Version eines Glaubens wird auch vor Festen wie Weihnachten gerade noch akzeptiert als Ergänzung zu Glühweinduft und Geschenketausch. Schwieriger wird es schon, wenn wir daran erinnern, dass wir dieses Fest feiern, weil der Erlöser zur Welt kam.

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