Kindlicher Glaube rettet

Es gefällt mir, die Zeichen und Wunder zu verkünden, die der höchste Gott an mir getan hat.
Daniel 3,32

Das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist.
1. Johannes 1,2

Warum habe ich als Kind schon geglaubt, dass ich gläubig bin?
Es waren die Geschichten von Jesus, seinen Wundern und Zeichen, die mich tief beeindruckten. Die Hoffnung auf den Himmel verstärkte sich, als meine geliebte Großmutter verstarb. Es zog mich an ihr Grab und auch in eine gewisse Todessehnsucht, wenn ich mein Lieblingslied sang: „Wir sind nur Gast auf Erden.“ Es befiel mich eine hoffnungsvolle Stimmung.

Das alles aber war nur ein Ersatz für die abhanden gekommene Geborgenheit und Linderung meines Seelenschmerzes. Weiter ging die Suche auf meinem Lebensweg, der manchmal hart und unbarmherzig war. Doch Jesus ist größer. Er hat mich nicht vergessen, denn Er hat mir den Hunger nach Seinem Wort ins Herz gelegt, das mir täglich Trost und Weisung ist.

Eine Antwort auf „Kindlicher Glaube rettet“

  1. Ich weiß nicht, ob es anderen Leser dieser Losungsverse auch so ergangen ist. Man erfasst schnell, dass es in beiden Fällen um Mitteilungen über Gott geht. Den Unterschied der verwendeten Verben nimmt man dabei kaum wahr. Es klingt so ähnlich, dass man es überliest: Einmal heißt es ‚verkünden‘ und das andere Mal ‚verkündigen‘. Verwendet werden beide, wenn man ausdrücken will, dass etwas bekannt gemacht wird. Das Erstere eher im amtlichen Sinne (eines Urteils, eines Gesetzes, eines Ereignisses), das zweite vor allem in einem theologischen Zusammenhang im Sinne einer Heilsbotschaft. Ein Gesetz wird verkündet, das Evangelium wird verkündigt. Nebukadnezar war ein weltlicher Herrscher, der durch das Wunder der Jünglinge im Feuerofen den höchsten Gott anerkannt hat und dies der ganzen Welt verkündet hat. Johannes hingegen war ein Apostel Christi, durch und durch ein Getreuer. Hier muss es folgerichtig „verkündigen“ heißen, weil hier das Evangelium (die „Gute Nachricht“) weiterverbreitet wird.

    Das allein ist aber noch nicht ein bedeutender Unterschied für die Adressaten der Information. Im ersten Fall heißt es nur, dass jetzt sogar der Herrscher einen Gott über ihm anerkennt, und wie sich aus dem übrigen Zusammenhang ergibt, sogar eine Lästerung dessen mit der Todesstrafe ahnden will. Von Johannes und den anderen Aposteln sowie allen, die im Geiste des Herrn sind, kann jeder das Entscheidende erfahren: Es gibt für jeden, der diese ‚Verkündigung‘ hört, einen Weg zur Erlösung seiner Seele.

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