Gott als Wohltäter und Heiland

Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung, ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt, der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohl gehe. Psalm 68,6-7

Am Abend, da die Sonne untergegangen war, brachten sie zu Jesus alle Kranken und Besessenen. Und die ganze Stadt war versammelt vor der Tür. Und er heilte viele. Markus 1,32-34

In beiden Texten wird erwähnt, wie barmherzig der HERR unser Gott ist, der jedem Hilfe gewährt, wenn er nur darum bittet. Wie weit weg sind wir doch oft von diesem Gedanken zu erbitten. Alle sind wir so erzogen, dass wir unser Bestes geben, doch können wir uns wirklich noch selbst helfen, wenn wir immer schwächer und älter werden oder krank sind?

Nein, da brauchen wir Helfer und bis jetzt hat das Gesundheitssystem noch alles übernommen, doch das Irdische ist vergänglich und vor allem sehr begrenzt. Der wahre Helfer, der auch hinüberhilft in seine heiligen Wohnungen, der ist bei dem, der demütig genug ist um zu erbitten, was nur Gott schaffen kann. Leben retten, für die Ewigkeit.

Eine Antwort auf „Gott als Wohltäter und Heiland“

  1. Wir müssen dieses Passagen aus der Bibel als Rettung verstehen, für alle, die sich herausführen lassen aus ihrem Elend. Das gilt all jenen, denen der Vater oder der Ehemann fehlen. Auch jenen, die krank und besessen sind. Nur Gott kann dies alles heilen. Daher kommt der Name Heiland als der eines Retters aus aller Not. Er macht uns heil, und das betrifft nicht nur unsere Gesundheit und unsere Lebensumstände. Natürlich geht es um das Seelenheil. Da kann einer alles haben: Geld, glückliche Familie, Ansehen. Wenn rein äußerlich auch alles passt, dann kann dies dazu führen, den Mangel im seelischen Bereich nicht zu erkennen.

    Auch hier kann ich nur raten, die Bibelstellen als Ganzes zu lesen. Mit dem bruchstückhaften Zitieren von Bibelstellen, wie es leider bei den heutigen Losungen geschehen ist, verhindert man, dass man sich mit der ganzen Wahrheit auseinandersetzen muss. Im Psalm 68,7 heißt dies: „…aber die Abtrünnigen bleiben im dürren Land.“ und in Markus 1,34: „Und er heilte viele, die an mancherlei Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus und ließ die Dämonen nicht reden; denn sie kannten ihn.“ Man meinte offenbar, diese klaren Mahnungen den heutigen Lesern nicht zumuten zu können. Dennoch müssen wir unsauseinandersetzen mit dem, was mit abtrünnig sein, was mit geistiger Dürre und was mit Dämonen gemeint ist. Bibellese war noch nie etwas für Softies und Harmoniesuchende. Geistige Weichspülerei kann sich als schwerer Irrtum herausstellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.