Der letzte Tag im Jahr 2020

Der HERR hört mein Flehen; mein Gebet nimmt der HERR an.
Psalm 6,10

Bittet, so werdet ihr empfangen, auf dass eure Freude vollkommen sei.
Johannes 16,24

Ich habe heute einige Notizen in mein Tagebuch geschrieben, die mir über dieses Jahr in Erinnerung sind. Es ist ein guter Freund und Glaubensbruder verstorben, der mich nach der Covid19-Pandemie besuchen wollte. Dann ist eine alte Glaubensschwester an Corona verstorben, die mir vor Jahren evangelistische Niederschriften überreichte, aus denen ich ein Buch machte, weil ich sie so wertvoll fand.

Corona ist immer noch präsent aber es gibt auch schon die Impfung, auf die ich sehnlichst warte, damit ich wieder unter die Leute komme. Gott wird es wohl machen, so mein Gebet.

Was mich erschüttert ist das Geschehen in der Welt. Da sieht man in Argentinien Freuden-taumelnde junge Frauen auf die Straße, nachdem das Abtreibungsgesetz durchgegangen war. Da wird ein ev. Pastor wegen Volksverhetzung angeklagt und seines Amtes enthoben, weil er in einem veröffentlichten Ehe-Seminar die Bibel zitierte und die gleichgeschlechtliche Ehe unter die Kategorie „Unzucht“ einordnete. Noch mehr hat er deutlich gemacht, was biblischer Lehre entsprach.

Ich kann mir nur wünschen, dass die Gnadenzeit noch genutzt wird, und die Augen sich öffnen für Gottes Wahrheit und Sein bevorstehendes Gericht. Möge Jesus unser Vorbild sein und uns auf unserem Lebensweg begleiten, hin zum Ziel, ewig bei Gott zu leben. Denn das ist das Ziel des Glaubens: Die Seligkeit der Seelen!