Nach dem Bild Gottes geschaffen

Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland.
Jesaja 43,11

Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen. Epheser 4,5-6

Selbst Jesus spricht von sich und dem Vater von zwei Personen, die eins sind. Der Heilige Geist gehört ebenso zu dieser Einigkeit. Jedenfalls ist das erst dann verständlich, wenn man auch das eigene Ich betrachtet. Wir sind Körper Geist und Seele und doch eine Einheit als Mensch, nach dem Bilde Gottes geschaffen.

Ich bin immer wieder über mich selbst erstaunt, wie gut und wie böse ich denken und reden kann. Dass es die andern können, das weiß ich auch. Doch der Unterschied zu Gott ist, dass wir Menschen zwar nach seinem Bilde geschaffen sind, nicht aber nur gut sind, wie ER. Deshalb suchen wir in uns ständig danach besser zu werden – nicht in unseren eigenen Augen oder der Augen der Gesellschaft, sondern in den Augen Gottes. Deshalb brauchen wir auch den Heiligen Geist, der uns lehrt tröstet und im Glauben fest macht. Das geschieht durch Gottes Wort, das Er hat aufschreiben lassen durch den Geist, der von IHM ausgeht.

Leider ist es so, dass Gottes Wort auch von Satan missbraucht werden kann. Das lesen wir in Matth 4. Jesus konnte widerstehen. Wir auch?

Eine Antwort auf „Nach dem Bild Gottes geschaffen“

  1. Die Trinität (Dreieinigkeit) ist die Einheit der drei Personen Gottes. Wie es auch im Epheser-Vers klar und deutlich angesprochen wird, darf diese Aufgliederung nicht dazu führen, Gott anders als eine Einheit zu sehen. Die Schwierigkeit liegt wohl darin, dass es ja noch sehr einsichtig wäre, sich drei Eigenschaften vorzustellen einer Person, aber nicht die Einheit von drei Personen. Insofern kann es durchaus eine Hilfe sein, wenn man den Mensch betrachtet, der auch aus Körper, Geist und Seele besteht. Das sind nicht einfach drei Rollen wie z.B. der Familienmensch, der Berufstätige und der Freizeitmensch. Diese Betrachtung wäre nicht substanziell genug.

    Der Gott der Trinität hat uns Menschen auch eine Dreieinigkeit gegeben. Er hat uns mit dem Leib ausgestattet, den er aus Erde geformt hat. Er hat uns die Seele und damit das Leben eingehaucht. Und er hat uns nach seinem Bilde geschaffen. Da Gott Geist ist, hat er uns damit den Geist gegeben und kann damit mit uns kommunizieren. Unglücklicherweise hat bereits das erste Menschenpaar diese Kommunikation über den Geist mit Gott empfindlich gestört. So wie wie ich es gestern bei meinen Bluetooth-Kopfhörern gehört habe, die Verbindung ist „disconnected“. Ein anderes Gerät hatte sich störend dazwischen geschaltet. Im Paradies war dies die Schlange. An jedem von uns liegt es, diese ursprüngliche Innigkeit oder Einheit über die Hilfe des Geistes wieder herzustellen, indem wir störende Verbindungen ausschalten und uns – wie beim „pairing“ – ganz mit Gott verbinden.

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