Sich des HERRN bewusst werden

HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief.
Psalm 92,6

Dem König aller Könige und Herrn aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann, dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.
1. Timotheus 6,15-16

Was uns Menschen verbindet, ist auf alle Fälle einmal die Natur, die Situation oder das Tun. Gemeinsames regt mich meist an, ein paar Worte zu wechseln. Manchmal ergeben sich auch tiefergehende Gespräche, wenn man sich auf das Gegenüber einlässt.

So habe ich mich gestern am Grab einer vertrauten Verstorbenen, mit dem Sohn und seiner Frau getroffen, da wir auf der Beerdigung, die vor kurzem stattfand, wenig Möglichkeit hatten, zu reden. Tiefer gehende Gespräche über das Leben und den Tod sowie ein letztes gemeinsames Gebet am Grab haben uns, trotz Corona-Abstand mit dem HERRN in Verbindung gebracht. Auf IHN vertrauen wir, dass wir einst auferstehen, so wie es auch die Verstorbene glaubte und uns allen verheißen ist, die wir Jesus Christus angenommen haben.

Eine Antwort auf „Sich des HERRN bewusst werden“

  1. Ich war auch auf diesem Begräbnis. Statt eines Priesters hatte eine Dame des Beerdigungsinstituts die Leitung inne. Ich hatte nach einiger Zeit die Befürchtung, sie würde sich neben dem Lebenslauf der Verstorbenen allein auf Zitate von Dichtern und Philosophen beschränken. Glücklicherweise fand sie dann doch noch – eingeleitet mit vorsichtigen Worten, um Verständnis bei möglicherweise anwesenden Nicht-Gläubigen bittend – die Überleitung zum Glauben an ein Leben danach in der Ewigkeit mit Gott. Am Grab wurde sogar noch ein Vaterunser gebetet.

    Ich habe mir nur mit Schaudern vorgestellt, wie so ein Abschied von einem geliebten Menschen ablaufen muss, wenn auf alle christlichen Inhalte verzichtet wird. Wo bliebe da aller Trost für die Verbliebenen? Erst die Zuwendung zum Herrn aller Herren, der in Besitz der Unsterblichkeit ist und dem wir alle Ehre erweisen dürfen, erst sie ergibt einen Sinn für das Leben eines einzelnen Geschöpfes.

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