Den Verheißungen vertrauen

Von all dem Guten, das der HERR dem Haus Israel zugesagt hatte, war nichts dahingefallen; alles war eingetroffen.
Josua 21,45

Ihr aber, Brüder und Schwestern, seid wie Isaak Kinder der Verheißung.

Galater 4,28

Gestern hörte ich mir einen Vortrag von Roger Liebi an, der über die Verheißungen in der Bibel sprach. Der Schweizer hat sich die Mühe gemacht, sie in einem Buch zusammen zu fassen, so erzählte er. (hier der Vortrag).

Heute wird wohl das Wahlergebnis aus den USA bekannt gegeben. Viele hoffen auf Veränderung aber es wird knapp ausgehen. Schon in ein paar Stunden wissen wir, ob Trump oder Biden die Regierung Amerikas weiterhin in die Hand nimmt. Wir dürfen aber wissen, dass nichts geschieht, was Gott nicht schon verheißen hat. Es kann sehr schnell gehen, mit dem nächsten großen Ereignis, denn die Zeichen der Zeit sind weit fortgeschritten.

Was ist nun wichtig für uns ? Wir sollen wachsam sein und beten, so sagte es Jesus. Bist du bereit für die Entrückung und den Tag des Gerichts? Weißt du, wo dein Platz sein wird? Kümmere dich darum, denn es ist noch Gnadenzeit.

Eine Antwort auf „Den Verheißungen vertrauen“

  1. Die Geschichte von Isaak und Ismael ist ein Beispiel, wie sich durch schnelle Schlüsse eines Rezipienten ein falsche Dualismus entwickeln kann. Nicht auf die Unterscheidung von Juden und Arabern geht es Paulus hier, wenn er von Nachkommen spricht, sondern um deren Vertrauen zu den göttlichen Verheißungen oder um Ablehnung. Alle sind Kinder Isaaks, die den Zusagen Gottes Glauben schenken, egal welcher Herkunft sie sind. Allerdings kommt es schon sehr darauf an, welchem Gott wir da vertrauen. Einem, der sich uns offenbart hat in seinem Wort oder einem, der aus Bruchstücken verschiedener Religionen von Menschen konstruiert wurde.

    Gottes wirken zeigt sich nicht nur in der Geschichte, sondern auch ganz aktuell. In der Bibel werden nicht nur Geschichten aus der Zeit vor 2000 Jahren behandelt. Gerade durch ihre Verheißungen ist sie hochaktuell. Das muss uns bewusst sein. Vorsichtig sollten wir aber mit Interpretationen in der Politik sein, wenn sein Wirken in Gestalt einer Person erklärt wird. Im Wahlkampf werden gerade in den USA große Worte bemüht, um auf den göttlichen Beistand hinzuweisen. Mit Sicherheit geht es den Kandidaten nur darum, bei Evangelikalen oder Katholiken Stimmen zu fangen. Gott greift sicher in dieses Geschehen ein, aber bestimmt nicht so, wie es die jeweiligen Protagonisten wünschen.

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