Der Strafe entgehen, durch Gnade

1)Losungstext: Jauchze, du Tochter Zion! Frohlocke, Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem! Denn der HERR hat deine Strafe weggenommen.
Zefanja 3,14-15

Nur Gott selbst kann von Strafe befreien! Die Verheißungen in dem Text erzählen davon, wie Gott die Schmach seines Volkes durch andere Völker über sie kommen ließ, aber sie dann aus Gnade in ihr Land zurück führte. Wir sind Zeitzeugen, der eingetretenen Verheißungen. Sieh auf Israels Staatsgründung am 14. Mai 1948.

Zefanja 3,20 Zur selben Zeit will ich euch heimbringen und euch zur selben Zeit sammeln; denn ich will euch zu Lob und Ehren bringen unter allen Völkern auf Erden, wenn ich euer Geschick wenden werde vor euren Augen, spricht der HERR.

2) Losungstext: Jesus Christus ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.
1. Johannes 2,2

Seit ich bekennende Christin bin, bekomme ich Gegenwind.
Es ist ja üblich, dass der Mensch immer einen Schuldigen sucht, um von seinen eigenen Sünden abzulenken. Man denke nur an die Taten der Vorfahren. Bis in die heutigen Familien hinein, hat sich diese Art gehalten. Von jeher sucht der Mensch seine Erlösung darin, indem er seine Schuld dem andern auflädt.

Das hat Jesus tatsächlich übernommen. Er hat die Schuld seines Volkes ans Kreuz getragen und unsere Heidenschuld gleich mit. Doch ohne es für sich in Anspruch zu nehmen, wird man nicht frei von Schuld.

Eine Antwort auf „Der Strafe entgehen, durch Gnade“

  1. Der Umgang mit Sünde und Schuld ist ein großes Thema für jeden Christen. Im ersten Johannesbrief erklärt der Apostel zuvor, dass er ihn geschrieben hat, damit die Empfänger nicht mehr sündigen. Wenn es aber doch geschieht, dass jemand Schuld auf sich lädt, dann tritt Jesus beim Vater für uns ein. Wir haben in ihm den besten Fürsprecher, den es geben kann. Wenn wir für ein Vergehen vor Gericht stehen, suchen wir uns einen guten Verteidiger. Wir fragen bei ihm an, ob er unseren Fall übernehmen will. Wenn er dazu bereit ist, wird er uns rechtlich aufklären und uns instruieren, wie wir uns vor dem Richter verhalten sollen.

    In 1. Johannes heißt es weiter:
    Wer sich aber nach seinem Wort richtet, bei dem ist die Liebe Gottes zum Ziel gekommen. Und genau daran erkennen wir, dass wir mit Christus verbunden sind.

    Wir müssen uns also an das halten, was Gott von uns will. Sonst sind wir Lügner. Auch ein Rechtsanwalt fordert von seinem Mandanten, dass er ehrlich zu ihm ist. Nur über das Einhalten der Gebote erkennen wir selbst, dass wir mit Jesus verbunden sind. Und wenn wir das wissen, dann sollte uns auch ein Leben gelingen, das sich an dem orientiert, wie er es uns vorgelebt hat.

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