Der Mensch ein Sünder?

Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.
Psalm 14,3

Da ist kein Unterschied: Alle haben ja gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verspielt. Gerecht gemacht werden sie ohne Verdienst aus seiner Gnade durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.

Römer 3,22-24

Bei uns wurde in der Familie zwischen meiner Großmutter und Mutter sehr viel über andere geredet. „Wir sind die Guten und schlecht sind die andern“. Das ist bis heute ein gutes Unterhaltungsprogramm geblieben. Es gibt viele Studien darüber, wodurch der Mensch zum Verbrecher wird oder zum psychisch Kranken, doch keiner wagt zu sagen, dass es die Sünde ist, die den Menschen im Griff hat.

Gegenseitige Schuldzuweisung sind an der Tagesordnung. Ob in der Familie, in Beziehungen oder in Regierungsdebatten. Mobbing oder Kriege beginnen meist mit einer Schuldzuweisung und Provokation. Also wer ist der Schlechte?

Was bleibt, ist die Sehnsucht nach dem inneren Frieden mit Gott. Hat ER uns den Wunsch schon in die Wiege gelegt? Dankbar können wir sein, wenn es uns klar wird, dass wir Seine Gnade brauchen.

Wir sollten täglich nach dieser wunderbaren Heilsbotschaft Gottes Ausschau halten und uns fortbilden im der Lehre Christi, die unseren Glauben stärkt. Denn wer bis zum Ende ausharrt, der wird gerettet werden. Leichter ist es, wenn wir geistlich Neugeborene an unserer Seite haben, die wir fragen dürfen. Wer Ohren hat, der höre!

Der Hl Geist lehrt und tröstest uns, durch das Wort Gottes.

Eine Antwort auf „Der Mensch ein Sünder?“

  1. „Wir sind alle kleine Sünderlein,’S war immer so, ’s war immer so.
    Der Herrgott wird es uns bestimmt verzeih’n,’S war immer, immer so.…“ Die Älteren werden das von Willy Millowitsch gesungene Lied noch kennen. Es war so wunderbar entlastend für die schunkelnde Karnevalsgesellschaft. Wir können ja sündigen, Gott wird immer ein Auge zudrücken. Wir sind alle Sünder, soweit ist es richtig. Die Moralapostel und Tugendwächter unter uns wollen davon nichts wissen. Sie erkennen die Sünde immer nur bei den Anderen und tun dies gerne kund. Jeder sollte aber bei sich selbst anfangen. Kein Tag vergeht ohne Sünde.

    Nun kommt aber Gottes Gerechtigkeit als heilende Botschaft für uns Menschen. Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Er nimmt jeden an, der an ihn glaubt und spricht ihn von der Schuld frei. Diesem, und nur diesem – das wurde vom Textdichter des obigen Liedes ganz übersehen – wird er „bestimmt verzeih’n“.

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