Das Fundament des Lebens

Wo ist ein Fels außer unserm Gott?
Psalm 18,32

Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
1. Korinther 3,11


Ein Fundament muss stabil sein und nicht auseinanderfallen, wie es lose einzelne Stützsteine tun, die nicht mit dem andern Material in Verbindung stehen. Die Wände, die darauf stehen, würden instabil werden und das Dach drückte da besonders, wo es sich neigt.

Menschen bauen ihr Lebenshaus, ihre Existenz auf den Pfeilern des soziales Umfeldes, Bildung und Arbeit, Beziehung und Religion auf. Gibt auch nur ein Pfeiler nach, dann bekommt das Lebenshaus Risse. In unserer Gesellschaft nehmen die psychischen Krankheiten zu, weil die Stützen bröckeln. Der Mensch gerät zunehmend in Gefahr.

Die Frage ist, kann man das Fundament legen, wenn der Bau schon fertig ist?
Ja, denn bei Gott ist alles möglich. Der Fels unseres Lebens wird von Gott selbst unter unser Lebenshaus geschoben. Wir sollten uns einfach in seine Hand begeben.

Herr ich danke Dir, dass Du mein Fundament geworden bist. Danke für deine Errettung. Amen

Eine Antwort auf „Das Fundament des Lebens“

  1. In der Barockzeit, also etwa im 17. Jahrhundert, war es für den Menschen eine vertraute Erfahrung, dass die Welt, in der er lebt, von Brüchigkeit gekennzeichnet war. Die „vanitas“, der leere Schein, die Nichtigkeit alles Irdischen war bereits im Buch Kohelet dargestellt worden: „Es ist alles eitel.“ Die Sicherheit auf Erden galt als unerreichbar. Dem stand die Erkenntnis gegenüber, dass es einzig durch den Glauben an Gott möglich sei, diese für ewig zu erlangen. Dieses klare Weltbild wurde im Zuge der Aufklärung des 18. Jahrhunderts verdrängt durch einen Fortschrittsoptimismus. Der Mensch, befreit von den Fesseln der Religion, könne sich selbst befreien. Alle utopischen Vorstellungen einer besseren Welt (z. B. von Rousseau, Marx u.a.) sind inzwischen einer allgemeinen Ernüchterung gewichen. Der Mensch ist nur scheinbar klüger geworden. Entscheidend ist, dass er wieder Wert legt auf das wahre Fundament, dem Grund „welcher ist Jesus Christus“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.