Gedanken über Gottes Weisheit und Liebe

Ich weiß wohl, es ist so: Wie könnte ein Mensch recht behalten gegen Gott. Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eines antworten.
Hiob 9,2.3

Der Schriftgelehrte sprach zu Jesus: Ja, Meister, du hast recht geredet! Er ist einer, und ist kein anderer außer ihm; und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und mit aller Kraft, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. Da Jesus sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes.
Markus 12,32-34

Das erste Gebot, steht in den beiden Bibeltexten im Mittelpunkt, denn es geht um die Liebe zu Gott. Hiob dachte alles richtig gemacht zu haben und hielt sich an die Gebote Gottes, deswegen verstand er auch nicht, weshalb er solch großes Leid erfuhr. Seine Freunde wollten ihm helfen aber wussten im Grunde keinen Rat.

Was wir Christen brauchen, ist die Erkenntnis aus dem Alten Testament einerseits und den Glauben an Jesus Christus, die Erfüllung der Verheißungen in den Evangelien andererseits. Deswegen geht auch die Stärkung im Glauben hauptsächlich vom Wort Gottes und der Predigt aus, und natürlich im Gebet. Wohl dem, der mit dem HERRN eine gute Beziehung hat.

Hören mit „hörenden Ohren“

Bibelpanorama: Das Buch Hiob (mit Rüdiger Klaue )
Bibelpanorama. Die vier Evangelien (mit Rüdiger Klaue )

Ich habe die Erlaubnis von Rüdiger Klaue, seine Ausführungen zu verlinken.

Eine Antwort auf „Gedanken über Gottes Weisheit und Liebe“

  1. Es ist nicht von der jeweiligen Intelligenz abhängig, ob Menschen das Wort Gottes verstehen. Hier geht es mal wirklich um die viel zitierte „Chancengleichheit“. Auch der nicht so gescheite Leser kann über den Heiligen Geist die Bibel verstehen, jedenfalls so viel in ihr, wie ihm guttut. Der Kluge ist immer der Verführung ausgeliefert, besonders gut die Bibel auslegen zu können. Wie glänzt er da oft vor anderen, die ihn wegen seiner Kenntnisse und seiner spitzfindigen Erläuterungen bewundern. Es scheint, als könne er es an geistiger Tiefe mit jedem aufnehmen. Am Ende sogar mit Gott? Da müsste er dann diese Überheblichkeit ablegen und in die Knie gehen. Vor Gott könnte er keine einzige Frage von tausend beantworten. Dabei müsste er nur, wie der verständige Gelehrte des Markus-Evangeliums, den einen Gott „lieben von ganzen Herzen, von ganzem Gemüt und mit aller Kraft“.

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