Gottesgaben animieren zum Dienst

Der HERR erweckte den Geist des Volkes, dass sie kamen und arbeiteten am Hause des HERRN Zebaoth, ihres Gottes.
Haggai 1,14

Lass nicht außer Acht die Gabe in dir, die dir gegeben ist.
1. Timotheus 4,14

Seit ich mich bekehrt habe und Gott bat, dass ER mich in den Dienst rufen möge, da beschenkte Er mich mit allem, was ich dazu brauchte. Wozu und womit ER mich in den Dienst ruft, davon hatte ich noch keine Ahnung aber es hat sich sehr schnell herausgestellt und weiter entwickelt, womit ich gesegnet wurde. Plötzlich konnte ich erkennen, dass mein ganzes Leben eine Art Lehrzeit für meinen Dienst war, denn ich verstand die Hilfesuchenden, weil ich die Not der Seele aus meinem eigenen Leben kannte. Selbst in Kleinigkeiten habe ich bemerkt, wie sehr sich der Herr um mich und meinen Dienst kümmert und das tägliche Wort aus den Losungen mir immer wieder neue Kraft gab.

Neuerdings schreibe ich handschriftliche Briefe, weil ich bemerkt habe, wie es den Empfänger auferbaut und ich bekomme auch oft einen Brief zurück und wie spannend ist es, wenn ich ihn öffnen darf.


Gebet
Danke Herr, dass du auch in kleinen Dingen zu uns stehst und Rat gibst, wie wir Geschenke weitergeben können, die du uns durch Deine Gaben anvertraut hast. Segne unseren Dienst und hilf allen, die noch suchend sind. Amen

Eine Antwort auf „Gottesgaben animieren zum Dienst“

  1. Der zweite Losungsvers stammt aus einem Brief des Apostel Paulus an den jungen Pastor Timotheus. Er erteilt ihm darin Richtlinien hinsichtlich seines Dienstes in der Gemeinde. Im Vers zuvor heißt es:

    Solange ich nicht wieder bei euch bin, lies in der Gemeinde weiterhin aus der Heiligen Schrift vor, ermutige die Christen und unterweise sie im Glauben. 1. Tim 4,13

    In der Bibelübersetzung „Hoffnung für alle“ heißt es dann, sie ist für meine Begriffe hier ein wenig klarer als die Lutherbibel 2017 s.o. : Setz die Gabe ein, die Gott dir schenkte.

    Es ging Paulus sicher nicht nur darum, einen Pastor zu belehren, dass er seine Gaben auch nutzen soll. Die Worte richten sich auch an jeden von uns. Auch wir sollten die Gnadengabe nicht vernachlässigen. Und sei es „nur“ durch einen Brief an jemandem, der unsere Hilfe benötigt. Was gibt es Besseres als den Basistext der Bibel zu verwenden ergänzt mit unseren Worten zur Ermutigung des Adressaten. Möglichkeiten zur Übermittlung gibt es heute viel mehr als Timotheus damals zur Verfügung standen: E-Mails, Telefon, WhatsApp u.v.a.

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