Geistliche Wahrnehmung

Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der HERR.
Sprüche 20,12

Selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören.
Matthäus 13,16

Was, wenn die Sinnesorgane nachlassen? Es gibt viele Methoden um auszugleichen, aber das ist hier nicht gemeint. Es geht um geistliches Verstehen.

Im Losungs- Text geht es um ein anderes Sehen und Hören, das viel folgenreicher ist. Denken wir an Jesus, wie ER die Blinden und Tauben, sehend und hörend machte. Dies tut ER bis heute noch, in geistlicher Form. Hören wir auf Jesus im Gehorsam auf Gottes Wort und sehen wir hin auf Gottes Wunderwerke? Erkennen wir darin seinen Willen? So sind wir geistlich nicht mehr taub und blind, sondern von ’neuem geboren‘ durch den Glauben.

Die geistliche Neugeburt (Matth 3) von der Nikodemus durch Jesus erzählt bekommt, ist das Erwachen aus dem WeltenSchlaf, der uns irdisch gesinnte Menschen taub und blind gemacht hat.
So wir nicht hinhören und hinsehn auf den Vollender, werden wir das Reich Gottes nicht sehen. Das Reich Gottes ist nämlich schon zu uns gekommen als Jesus die bösen Geister austrieb. Mit IHM und in IHM haben wir das ewige Leben. Keine Kirche rettet uns vor dem ewigen Tod, wohl aber Jesus unser Heiland.

Eine Antwort auf „Geistliche Wahrnehmung“

  1. Matthäus 13 ist schon ein besonderes Kapitel. Es erklärt unnachahmlich genau, wie die Gleichnisse zu verstehen sind. Eben nicht als Geschichten, mit denen Jesus seine Zuhörer unterhalten wollte. Es ist ein anderes Sehen und Hören gemeint. Der Mensch ist in der Regel so blind, dass er die Geschehnisse um sich nicht deuten kann. So erklärt Jesus den geistigen Gehalt geduldig in Bildern, die wir verstehen können. Zudem liefert er noch eine Art Gebrauchsanweisung für die Gleichnisse in Matthäus 13. Kein Universitätsprofessor könnte es so auf den Punkt bringen. Jesus möchte, dass wir alle, die es lesen verstehen. Wenn ich das hier so sicher sage, was „Jesus möchte“, könnte dies als Anmaßung missverstanden werden. Natürlich ist es meine persönliche Meinung über die Absichten Gottes. Wenn ich Aussagen dazu mache, dann tue ich es wie ein Übersetzer, der sich in eine Sprache und die damit verbundene Aussage so gut es ihm möglich ist hineinfühlt und dies aus seiner Sicht zum Ausdruck bringt.

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