Schlechte Zeiten, Gute Zeiten, Finsternis und Licht…

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
Jesaja 9,1

Ihr sollt die Wohltaten dessen verkündigen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.
1. Petrus 2,9

schlecht – gut
schwarz – weiß
alt – neu
links – rechts
Sünder – Heiliger
Schande – Ehre
Plage – Erlösung
Nacht – Tag
Tod – Leben
gestorben – auferstanden

das sind Gegensätze, wovon Letzterer, fast nicht zu glauben ist.
Der Tod in dem kein Leben mehr war, soll wirklich überwunden werden?

Das glaubst du?
Ja, durch das Evangelium, das die Wunderkraft Gottes in dieser Welt kundtat.

Gebet
Herr, bitte lasse noch mehr irdisch Gesinnte erkennen, dass es in deinem Reich noch viel wunderbarere Möglichkeiten gibt, als wir uns vorstellen können. Das Böse erleben und kennen wir, weil es in der Welt ist. Doch das Gute suchen wir. Danke, dass Du dich finden lässt. Amen


Eine Antwort auf „Schlechte Zeiten, Gute Zeiten, Finsternis und Licht…“

  1. Die Zusammenstellung zeigt sehr schön, dass es Unterschiede in der Anwendung des Entweder-Oder-Denkens geben muss. Bei einigen dieser Gegensatzpaare ist der momentane Zustand nicht eindeutig zu beschreiben. Das beginnt schon beim ersten Paar „schlecht – gut“. Nur in schlechten Romanen gibt es eindeutige Schufte und durch und durch gute Menschen. So etwas gibt es in der Realität nicht. Sogar in der zweiten Paarung, die dieser Art von Denken ihren geläufigen Namen gegeben hat (Schwarz-Weiß-Denken), ist es mit der Eindeutigkeit nicht so gut bestellt. Auch hier liegen immer Schattierungen, Zwischenformen, nie ein eindeutiges Schwarz und ein eindeutiges Weiß vor. Beim Paar „Tod – Leben“ ist das anders. Der Tod eines Menschen kann eindeutig durch die Medizin festgestellt werden. Definiert wird er als endgültiger Verlust der für ein Lebewesen typischen und wesentlichen Lebensfunktionen des Atmungs-, Kreislauf- und Zentralnervensystems. Als letztes dann ein Paar, das bisher in der Geschichte der Menschheit einzig in Verbindung mit Jesus aufgetreten ist: „gestorben und auferstanden“. Das ist wahrhaft ein unerhörter Vorgang, als Christen glauben wir aber daran. Auch daran, dass es geistig gesehen, ein wunderbares Licht gibt, in das wir aus finsterer Welt gelangen können.

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