Anfechtung

Selig ist, wer Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.
Jakobus 1,12

‚Anfechtung‘, den Begriff habe ich erst nach meiner Bekehrung immer wieder unter Christen gehört. „Was ist das denn eigentlich“, so dachte ich, und es vergingen nur wenige Tage, in der ersten Freude und Mitteilung, dass ich diese zu spüren bekam. (Lies dazu 1. Petrus 7-11)

Wer zum lebendigen Glauben kommt, der ist vom Heiligen Geist erfüllt und strahlt stark aus, dass es keine andere Erlösung gibt als durch das Evangelium und die Bekehrung. Widerstand beim Zuhörer entsteht nicht selten, der sich z. B. auch ohne Gottesbezug super fühlt. Vor den Kopf gestoßen zieht er seinen Degen zum Gefecht (Anfechtung).

Ein Glaubensbruder erklärte mir wütend, dass man den Neugeborenen Christen den Mund verschließen sollte, auch das ist eine Anfechtung und macht erstmal traurig.

Eine andere Anfechtung ist die direkte Verführung zur Sünde, durch Satans Künste, einmal im Fleisch aber auch im Geist. Das geschieht meist durch andere Lehren, die mehr gefallen, wie „Sorge dich nicht, lebe“ oder eben Astrologie und Esoterik. Ziel ist, vom lebendigen Glauben abzubringen.

Allerhand Diskussionen, die nur zum Streit führen, sind ebenso Anfechtungen. Das ist noch nicht alles. „Wer denkt, er stehe fest, der sehe zu, dass er nicht falle… “ so sagt die Bibel. Auch dies sind immer wieder Erfahrungen, die ein Christ macht. Wichtig ist, aufzustehen um weiterzugehen, im Wort Gottes zu bleiben, um Halt und Stärkung zu erfahren.

Dankgebet

Danke HERR, dass Du uns kennst und liebst und den Weg bereitet hast in Deine Ewigkeit, die schon hier beginnt, indem wir herausgerufen sind aus der Welt in dein Reich. Segne unseren Dienst und lasse uns nicht müde werden, Dir die Ehre zu geben. Bewahre uns vor dem Bösen und führe uns durch Wüsten und Durststrecken im Glauben. Amen

Eine Antwort auf „Anfechtung“

  1. Es geht hier natürlich um die Frage, wie ich geistliches Unterscheidungsvermögen erlangen kann. Dieser Prozess ist schwierig und oft leidvoll. Heißt es doch, liebgewonnene Praktiken kritisch zu betrachten und letztlich sich davon zu lösen. Hat man z.B. erkannt, dass man zwischen der wissenschaftlich anerkannten Heilkunst und der Homöopathie (als Beispiel) unterscheiden muss, dann ist es auch notwendig, selbst den esoterischen Weg zu verlassen. Da scheiden sich dann die Geister und man wird im Bekanntenkreis auch Stirnrunzeln hervorrufen. Dies trifft auch zu, wenn man sich offen zu seinem Glauben bekennt. Da hört man dann Aussagen wie diese: „Wie kann man nur so engstirnig sein, in der heutigen Zeit muss man doch offen sein für alles!“ Aber, wer offen für alles ist, der hat auch keinen Standpunkt mehr, für den es sich zu kämpfen lohnt. Etwas anderes ist es, ob es sinnvoll ist, auf jeden Angriff mit einer „Gegenoffensive“ zu reagieren. Aushalten können (im Bibelwort oben wird von „Anfechtungen erdulden“ gesprochen) und mit eigenem Verhalten den anderen zu überzeugen, das ist häufig der bessere Weg, als zu versuchen, ihn mit aller Leidenschaft zu überreden.

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