Die Menschen bleiben wie sie sind

Sie gieren alle, Klein und Groß, nach unrechtem Gewinn, und Propheten und Priester gehen alle mit Lüge um und heilen den Schaden meines Volks nur obenhin, indem sie sagen: »Friede! Friede!«, und ist doch nicht Friede. Jeremia 6,13-14

Da sind wir schon wieder beim Thema „Frieden“, doch wo man hinsieht ist Unfrieden, Ungerechtigkeit und Habgier. Da gefällt mir der zweite Vers aus dem neuen Testament schon besser, weil er Spielraum lässt, zu verändertem und selbstverantwortlichem Denken.

Ein jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Denn man pflückt nicht Feigen von den Dornen, auch liest man nicht Trauben von den Hecken. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens.
Lukas 6,44-45

Jeder ist vor Gott verantwortlich, womit er sein Leben füllt – mit Gutem oder Schlechtem.
Wer ein geistliches Amt bekleidet, der sollte es so erfüllen, wie es sich gebührt, in Fleiß und Gerechtigkeit und Gott zur Ehre. Im Erkennen des Willen Gottes sieht er die Erfüllung.

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Eine Antwort auf „Die Menschen bleiben wie sie sind“

  1. Über das Thema „Frieden“ wurde schon viel geschrieben. Alle Texte, so voll guten Willens ihre Verfasser auch waren, haben leider keinen dauerhaften Frieden herbeiführen können. Der Prophet hat es auf den Punkt gebracht: Schuld ist der Mensch mit seiner Gier. Indem er von Frieden spricht, lügt er sich und andere an. Aber ehrlich ist Jeremia. Er bezieht sich als Prophet selbst ausdrücklich mit ein. Von Frieden reden und Frieden halten, das sind ganz verschiedene Seiten einer Medaille.

    Wer nach Frieden sucht, sollte sich erst mal in seinem persönlichen Umfeld umsehen, da hat er genug zu tun: In der Nachbarschaft, bei Freunden und Bekannten, in seiner Familie – und nicht zuletzt auch bei sich selbst. Mit Gottes Hilfe den Frieden finden und halten, das wäre eine tägliche Aufgabe für jeden von uns.

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