Kindschaft

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
2. Mose 20,12

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre.
Römer 15,7

Seit ich an Christus gläubig bin, schaff ich es, meine Eltern zu ehren, egal was sie unterlassen und getan haben. Sie sind eben auch nur Menschen und Sünder, wie ich es bin. Habe ich das Recht sie anzuklagen? Nein. So habe ich schon zweimal kein Recht, Gott anzuklagen!

Als Geschöpf und Kind Gottes kann ich froh sein, wenn ich leben darf und das Beste mit Seiner Hilfe im Leben bewerkstelligen kann. Die Gaben Gottes kommen durch den Heiligen Geist. Selbst das Vergeben als Heilsbringer wird uns ins Herz gelegt. Was für ein gütiger HERR.

Haben wir doch auch sein Wort zur Orientierung!

Eine Antwort auf „Kindschaft“

  1. Als Älterer denke ich zurück auf mein Aufwachsen. Es war nicht alles ideal in der Kindheit, aber ich bin froh, dass ich längst meinen Frieden damit gemacht habe. Wenn die Generation unserer Eltern nach dem Krieg oft nicht die Aufmerksamkeit für uns hatte, so war das meist zeitbedingt. Ein allgemeines Schweigen hatte sich breitgemacht in den Familien. Über Wichtiges wurde kaum geredet.

    Aber wir dürfen nicht vergessen: Gott hat uns über die Eltern das Leben geschenkt. Dafür müssen wir unserem Schöpfer dankbar sein. Aber auch unseren Eltern, sie haben uns aufgezogen und wegen uns auf vieles verzichten müssen. Heute ist oft das Gegenteil der Fall: Junge Paare wollen selbst auf nichts verzichten, im Zweifelsfall sogar auf Kinder. Geredet wird viel, aber eher über sich und wie man sich fühlt. Jede Zeit hat ihre Schattenseiten, das erkennt man nur im Rückblick. Schuldzuweisungen machen uns unglücklich. Sie verlieren ihre Macht, wenn wir der Dankbarkeit mehr Raum lassen.

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