Danken oder Hochmut pflegen

Einer unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm.

Lukas 17,15-16

Es gibt zwei Denken, die widersprüchlicher nicht sein können. Nämlich, dass man stolz auf das ist, was man selbst ist und hat oder tut und die Denke, dass alles aus Gottes Hand kommt – auch das eigene Können, Talent und erarbeitetes Hab und Gut. Einige dürfen sogar auf ein Erbe blicken, das sie stolz macht, was aber ganz und gar nicht ihr eigener Verdienst ist, sondern Gnade Gottes.

Aus diesem Grund möchte ich ermutigen, in allen Dingen Demut und Dank Gott gegenüber erweisen. Aussagen, wie: „Das habe ich mir jetzt verdient!“ sollten wir aus unserem Wortschatz streichen, denn wir können uns nicht selbst belohnen, denn auch das kommt aus der Hand Gottes.

Sicher darf man sich freuen über Gelungenes, doch nenne ich es Gnade und Segen, der mir von Gott zugedacht war. Es macht mich fröhlich, wenn ich IHM danken darf, denn ohne IHN wäre doch alles nur Windhauch.

Gebet

Herr, ich will Dir danken, dass du Heilung unserer Seele schenken kannst, weil Du uns kennst und liebst, vergibst du auch, wo wir selbstgerecht waren. Bitte hilf uns in Jesu Namen, dass wir demütig und dankbar bleiben. Dir sei Lob und Ehre. Amen