Erst flehen, dann singen

Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir wollen mit euch gehen.
Sacharja 8,21

Als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.
Markus 14,26

Das Singen kann mit dem Flehen und dem Erbitten einhergehen. Ich erinnere mich daran, als ich noch ein Kind war, berührte mich eine Situation besonders. Der gregorianische Gesang meines Großvaters an seinem Harmonium, rührte mich zu Tränen, denn ich ahnte wohl, dass er bald sterben wird. Er hatte noch in der selben Nacht einen Schlaganfall und verstarb in der darauf folgenden Woche. Sein Jagdhund verhungerte Tage später, denn er fraß nur, wenn Großvater das Futter brachte.

Als hätte mir Gott damals schon ins Herz gelegt, in gleicher Weise, meinen Lebensabend zu verbringen. Ich spiele heute christliche Lieder und singe schon mal, besonders wenn es darum geht, dass Gott mir meine Schuld vergab. Da rollen schon mal die Tränen und ich bin sehr dankbar, das demütige Verhalten eines Gläubigen kennengelernt zu haben.

Gebet

Danke du wunderbarer HERR, der Du mich liebst und segnest mit deiner Gnade. Hab Dank für alle, die für mich beten und gebetet haben. So lege ich Dir Herr auch meine Freunde ans Herz, die auf dich vertrauen. Nimm uns allen die Angst vor der Zukunft und lass uns untereinander Frieden haben. Amen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.