Ist der HERR auch Dein Hirte?

Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. 3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. 4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. 5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Ein Psalm, der gerade auch Witwen trösten kann. Wir erfuhren gestern von dem Tod eines lieben Glaubensbruders, den wir noch vor ein paar Jahren besuchten, der uns liebevoll empfing und bekochte. Jetzt ist seine Frau alleine und realisiert in einer Kurznachricht: „Mein Mann ist am Donnerstag gestorben. H… ist nicht mehr da.“

Man stelle sich vor:
Plötzlich stirbt der geliebter Mann, man schwebst in einer Wolke von Unsicherheiten. Weißt nicht wie es weitergehen soll. Es kommen Situationen vor Augen, wo man hätte vieles besser machen können. Reue und Buße sind die Folge, die Gott bewirken will.

Jeder Mensch braucht die Erkenntnis über sein sündhaftes Wesen und die Umkehr von Stolz und Habgier, um Gnade zu empfangen. Wer seine Sündhaftigkeit leugnet, begeht an sich selbst Verrat.

Gebet

Herr ich bitte dich, führe uns täglich in die Erkenntnis und immerwährenden Buße, denn wir bleiben, trotz unseres Glaubens, unvollkommene Wesen, die Deiner Gnade bedürfen. Segne unseren Tag und lass uns demütig vor dich treten. Amen