Trübsal und Gebe

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.
Römer 12,12

Was macht ein Ungläubiger, der das Gebet nicht kennt. Es muss furchtbar sein, keinen Trost und keine Hoffnung zu haben.

Wie oft war es mir schwer ums Herz, als ich noch keine Beziehung zu Gott hatte. Viele Irrwege bin ich gegangen, denn verkehrte Wege und Angebote gab es genug.

Doch eines tröstete mich mehr als alles andere. Es war eine christliche Broschüre, die es schon lange nicht mehr gibt. Sie wurde mir von meiner Freundin geschenkt, die als Jugendleiterin arbeitete und Sozialpädagogik studierte.
DAS THEMA, so hießen die alle paar Monate neu erscheinenden Hefte. Ich habe sie noch heute.

Wie haben sich damals diese gläubigen Katholiken darum bemüht, die Jugend zu erreichen. Sicher haben sie nicht nur mir Hoffnung gemacht, doch etwas stimmte nicht. Es führte nicht zur Bekehrung, die ich bitter nötig hatte. Es hielt mich sozusagen am „Schweinetrog“ fest, wie das Gleichnis vom verlorenen Sohn mir viel später offenbarte. Erst mit 48 Jahren fand ich zur Erkenntnis und dem lebendigen Glauben. Davon war Zubereitungszeit, wie ich es heute nenne, für den Dienst den ich tue in der Seelsorge. Habe Verständnis für die, die in Not sind, weil ich sie selbst kenne und kann Hoffnung geben, weil der HERR mich herausgeführt hat, durch sein lebendiges Wort.

Gebet

Herr, ich will Dir danken, dass Du dich hast finden lassen und dass Du stärker warst als Satan, der uns Menschen vernichten will. Segne alle, die auf dem Weg zu Dir sind und beschütze sie. Amen