Urlaubszeit, Möglichkeit

Ps 89,2 Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Treue verkünden mit meinem Munde für und für;

Wer eine Reise tut, der kann auch was erzählen, so lautet ein altes Sprichwort. Doch eine Frage ist mir heute wichtig geworden: „Wer möchte es hören?“
Interessiert uns überhaupt noch, was der *Nächste* macht, denkt, was er fühlt und glaubt oder welche Interessen er hat?

Wenn ich verreise, dann nehme ich gerne Bibelverse mit und gebe sie nach guten Gesprächen weiter oder lege sie an Plätze, die von Menschen besucht werden. Denn in dem Wort BeSUCH steckt auch die Suche. Wir suchen doch alle nach etwas, was uns Hoffnung gibt, oder nicht? Nach Liebe, Anerkennung und neuen Perspektiven, die dem Leben Sinn geben …  bis wir zu müde werden…

Ein alter Mann mit 94 erzählte meinem Mann auf der Reise, dass er nur noch wenig hören und sehen will, weil es ihm zuviel wird Wahrgenommenes zu verarbeiten, und er machte kreisende Bewegungen über seinem Kopf. Er hoffe, dass er bald zu seiner Frau und Tochter dürfe, die längst heimgegangen sind, dabei zeigte er zum Himmel.

Ja, wir sollten noch zuhören, wenn es um hoffnungsvolle Aussagen geht. Wir sollten auch nicht zögern über unsere eigene Hoffnung zu reden, denn so ist es von Gott gewünscht. Er möchte, dass wir unseren Mund benutzen um IHM die Ehre zu geben.

 

Herr,  ich will Dir danken, dass Du unsere Hoffnung bist. Amen