Licht und Heil

Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten! Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen!  Psalm 27, 1

 

Wer im Glauben steht und sich von Gottes Geist und Wort verändern lässt, der weiß, was es bedeutet, hier von Lebenskraft zu reden. Einem  Menschen, der noch auf der Suche nach Gott ist, könnte diese Aussage ungewohnt erscheinen, denn er mag denken, dass alle Kraft in ihm selbst ist und in dem, was er tut.

Doch alles Leben und auch die Kraft dazu, geht von Gott aus. Dessen sollten wir uns immer wieder bewusst werden. Es ist gut, sich auf den HERRN zu verlassen als auf sich selbst oder gar andere Menschen. Natürlich hat er uns auch menschliche Helfer an die Seite gestellt, wenn wir noch auf dem Weg zu IHM sind oder in Not. All dies sind Geschenke Gottes, die uns anregen Danke zu sagen.

So hab einen gesegneten Sonntag mit dem HERRN, dem allmächtigen und in seinem Wort anwesenden Gott und Vater. Amen

Urlaubszeit, Möglichkeit

Ps 89,2 Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Treue verkünden mit meinem Munde für und für;

Wer eine Reise tut, der kann auch was erzählen, so lautet ein altes Sprichwort. Doch eine Frage ist mir heute wichtig geworden: „Wer möchte es hören?“
Interessiert uns überhaupt noch, was der *Nächste* macht, denkt, was er fühlt und glaubt oder welche Interessen er hat?

Wenn ich verreise, dann nehme ich gerne Bibelverse mit und gebe sie nach guten Gesprächen weiter oder lege sie an Plätze, die von Menschen besucht werden. Denn in dem Wort BeSUCH steckt auch die Suche. Wir suchen doch alle nach etwas, was uns Hoffnung gibt, oder nicht? Nach Liebe, Anerkennung und neuen Perspektiven, die dem Leben Sinn geben …  bis wir zu müde werden…

Ein alter Mann mit 94 erzählte meinem Mann auf der Reise, dass er nur noch wenig hören und sehen will, weil es ihm zuviel wird Wahrgenommenes zu verarbeiten, und er machte kreisende Bewegungen über seinem Kopf. Er hoffe, dass er bald zu seiner Frau und Tochter dürfe, die längst heimgegangen sind, dabei zeigte er zum Himmel.

Ja, wir sollten noch zuhören, wenn es um hoffnungsvolle Aussagen geht. Wir sollten auch nicht zögern über unsere eigene Hoffnung zu reden, denn so ist es von Gott gewünscht. Er möchte, dass wir unseren Mund benutzen um IHM die Ehre zu geben.

 

Herr,  ich will Dir danken, dass Du unsere Hoffnung bist. Amen

 

Gnadengaben des Vaters

Kaleb an Achsa

Sie sprach: „Gib mir eine Segensgabe, denn du hast mich nach dem dürren Südland gegeben; gib mir auch Wasserquellen!“
Da gab er ihr die oberen und die unteren Quellen.

Auch ich hatte einen Vater, der mir einen Acker gab auf dem zwar keine Quelle liegt aber doch ein Wasseranschluss, der jederzeit aktiviert werden kann. Es ist ein Segen in trockenen Zeiten und ich wünsche dem Pächter, dass er damit gesegnet ist und einen guten Umgang mit dem anvertrauten Land pflegt.

Wie die Tochter den Vater bat, so dürfen auch wir Menschen unseren Himmlischen Vater bitten. Manchmal wird Gebet nicht erhört, doch auch dann haben wir ein Vorbild in Christus.

Matth 26,39 Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!

Auch wenn wir nicht wissen, was Gott mit uns vorhat, unsere Gesinnung sollte sich doch in Seinen Willen fügen.

 

Gebet

Herr, Dein Wille geschehe… das entlastet uns von unserer Ausweglosigkeit in dieser Welt. Segne Du unseren Tag und lasse uns das tun, was Dir gefällt. Amen