Freiheit in Christus

Galaterbrief des Paulus Kapitel 2

3Aber selbst Titus, der bei mir war, ein Grieche, wurde nicht gezwungen, sich beschneiden zu lassen.
4 Es hatten sich aber einige falsche Brüder eingedrängt und eingeschlichen, um auszukundschaften unsere Freiheit, die wir in Christus Jesus haben, und uns so zu knechten.
5 Denen wichen wir auch nicht eine Stunde und unterwarfen uns ihnen nicht, auf dass die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestehen bliebe.

Die Briefe im Neuen Testament tragen die Lehre des christlichen Glaubens in sich. Paulus, der zunächst die Christen verfolgte und ein jüdischer Schriftgelehrter war, hat es am eigenen Leib erlebt, wie es ist, wenn Gott ins Leben kommt. Er erblindete als Jesus vor ihm stand und sagte: Saulus, warum verfolgst du mich. Er bekam Anweisungen, die er erfüllte und wurde nach einer Woche sehend und war überzeugtester Jünger Jesu geworden. Er war der eifrigste Nachfolger und achtete sehr genau ob in den Gemeinden, die durch seinen Dienst entstanden, alles sauber abläuft. Er wurde vom Saulus zum Paulus und das aus freiem Herzen. Gott gebrauchte ihn, weil er willig seinen guten Plan erfüllte.

Danke Herr, dass du uns solche Vorbilder gegeben hast. Amen

 

 

 

Berührt sein, von Gottes Liebe

Gott – allwissend und allgegenwärtig

1 Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich.
2 Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
3 Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.
4 Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wüsstest.
5 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
6 Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen.
7 Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?
8 Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.
9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,
10 so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.
11 Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein –,
12 so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht.
13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
15 Es war dir mein Gebein nicht verborgen, / da ich im Verborgenen gemacht wurde, da ich gebildet wurde unten in der Erde.
16 Deine Augen sahen mich, da ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.
17 Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß!
18 Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Wenn ich aufwache, bin ich noch immer bei dir.
19 Ach, Gott, wolltest du doch den Frevler töten! Dass doch die Blutgierigen von mir wichen!
20 Denn voller Tücke reden sie von dir, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.
21 Sollte ich nicht hassen, HERR, die dich hassen, und verabscheuen, die sich gegen dich erheben?
22 Ich hasse sie mit ganzem Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden.
23 Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine.
24 Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

Ich war zu Tränen gerührt …
Herr ich danke Dir, dass es mir heute wieder bewusst geworden ist, wie groß und barmherzig du bist. Segne diesen Tag und lasse noch Viele zu Deinem lebendigen Glauben finden, die dich noch nicht kennen. Amen.