Gottes Hilfe anerkennen

Hiob 33,

29 Siehe, das alles tut Gott zwei- oder dreimal mit einem jeden,
30 dass er sein Leben zurückhole von den Toten und erleuchte ihn mit dem Licht der Lebendigen.

Wir hatten eine Überschwemmung hinter uns und mussten das Haus verlassen. Ein Freund kam und bot uns einen alten unbewohnten Bauernhof an, den seine Eltern geerbt hatten. Wir zogen dort ein und die Kinder spielten den ganzen Tag in den Dachböden und Scheunen.

Plötzlich hörte ich unseren Kleinsten, er war gerade mal zweieinhalb Jahre alt, Ich ging dem Schreien nach und gerade als ich den Scheunenboden betrat, zog er sich aus einem Loch, das zuvor noch mit einem Brett zugedeckt war. Die älteren Jungs hatten es weggenommen und wollten wohl schaun, wohin es führte. Den Kleinen ließen sie zurück und er bemerkte nicht, dass er in Gefahr war. Er fiel in das Loch und hielt sich mit seinem Ellbogen noch fest, denn es führte hinab in eine Güllegrube. Wir hätten ihn niemals gefunden, wäre das Schlimmste passiert. Er hat sich mit Gottes Hilfe befreit.

Wie oft wir selbst auch schon in solchen Situationen waren, erinnern wir uns kaum bzw. wissen wir garnicht, doch Gott hat ein Auge auf uns und rettet uns, bis wir sein Wirken in unserem Leben anerkennen und IHM danken.

Wie ist es mit denen, die Gott leugnen und ihr Leben nicht in Seiner Hand wissen?

Gebet

Herr ich bin so froh, dass ich Dich in all den Nöten kennenlernen durfte. Segne meinen Tag und führe mich nicht in Versuchung. Hilf denen, die sich in Not befinden. Amen