Gottes Weise ist Liebe

Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.
Joh 3,30

Das Leben ist für mich ohne Gottes Nähe garnicht mehr denkbar.

Jeder Tag ist ein Neubeginn mit Seinem Wort, das ich täglich brauche. So bekomme ich neue Kraft und Zuversicht. Jeder Tag steckt voll mit Gedanken und Gebet für Menschen, die ER mir ans Herz legt und ich kann seine Taten sehn, was mich sehr dankbar macht.

Der Herr hat mich vor 17 Jahren zum Dienst gerufen als ich von Gideon hörte Gott sucht sich die Diener aus. ER bereitet sie zum Dienst vor. Nicht nur durch wundersame Dinge, sondern auch durch seinen HlGeist.  Bei IHM zählen die bußfertigen und schwachen Sünder, die Ja sagen zum Dienst. Sie werden oft zu den besten Arbeitern in seinem Weinberg, weil sie ihrer Begnadigung so sehr bewusst geworden sind.

Er ließ mich erkennen, dass ich ohne IHN gelebt habe und das getan habe, was ich selbst für richtig hielt. Da war viel falsch entschieden worden und schief gelaufen, bis zu dem Punkt, wo ich nicht mehr weiter wusste.

„Du hast ein Recht zu leben“ war der erste Ruf Gottes. Der zweite Ruf kam durch die Predigt und im Gebet, von kleinen Wundern begleitet. Der Glaube in mir wurde gestärkt. Die Anfechtungen wurden zwar größer aber ich hatte ja Jesus, der mir zur Seite stand.

Lobgesang

 

 

Schafe brauchen einen Hirten


Denn ihr wart wie Schafe, die in die Irre gehen; jetzt aber habt ihr euch bekehrt zu dem Hirten und Hüter eurer Seelen. 1 Petr 2,25
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Aus dem Brief an die Römer (Paulus) Kapitel 1

Der Gottes Zorn über die Gottlosigkeit der Menschen (irregeführt)

18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten,
19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat;
20 denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben.
21 Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden
23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht.
24 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, sodass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren,
25 sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!
26 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen;
27 gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.
28 Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt,
29 als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Streit, Betrug und Tücke, solche, die Gerüchte verbreiten,
30 Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam;
31 unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig.
32 Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese Dinge nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben.
Gebet
Herr, wir wollen nicht in die Irre gehen sondern das tun, was uns Jesus in seiner unendlichen Liebe vorgelebt hat. Vergib uns unsere Schuld und lasse uns zu Deinen gehorsamen Kindern werden. Verändere uns so, wie Du uns haben willst. Amen

Der zweite Ruf = Berufung

„Martha Martha“

Die Ermahnung Gottes, das zweimalige Rufen ist es, das uns für Gottes Sache in Bewegung setzt.

Vorausgeht eine unaussprechliche Notsituation. Marias und Marthas Bruder, der Versorger war verstorben. Die Schwestern trauerten schon 4 Tage. Der Leichnam fing schon an zu riechen, was soviel heißt, dass der Verwesungsprozess bereits eingesetzt hat. Es war also kein Scheintod.

Martha hatte einen Ruf vernommen und sie wusste in ihrem Herzen, dass Jesus kam, ohne ihn gesehen zu haben. Sie wurde zur Botin Gottes indem sie zu Maria sagte:“Der Meister ist da und hat dich gerufen.“  Warum hat Maria diesen Ruf nicht gehört? War Martha nun hellhöriger geworden?

Ja, Martha hörte auf das, was Gott ihr aufs Herz gelegt hatte und war sich sicher, Jesus kommt. Sie jammerte und klagte und sagte sinngemäß: „Wärest du hier gewesen, wäre unseren Bruder nicht gestorben“.

Jesus fragte Martha ob sie glaube, dass er ihn auferwecken könne. Natürlich wusste sie, dass es am jüngsten Tag eine Auferweckung gab, doch sie sagte, dass Er ja nur bei seinem Vater zu bitten brauche, dann bekomme Er seine Bitte erfüllt. So geschah es, dass Jesus Lazarus seinen Freund auferweckte.
Martha wurde durch Jesu zweiten Ruf, berufen, Botin zu sein. Sie bekannte Jesus als den Christus und Sohn Gottes durch ihren festen Glauben.

Hast du den ersten Ruf Jesu schon erlebt und vielleicht sogar den zweiten Ruf vernommen? Wenn nicht, dann bitte darum, denn ein offenes Herz ist der Nährboden für den guten Samen, der aufgeht und Frucht bringt. Deine Bereitschaft  und dein Flehen dringt an das Ohr des Allmächtigen. Verzage nicht, denn Jesus kommt!

 

 

Besser zuhören?

Maria und Marta

38 Als sie aber weiterzogen, kam er in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf.
39 Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
40 Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihnen zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester lässt allein dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll!
41 Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe.
42 Eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.
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Wenn ich meine Mutter besuchte, dann war ich oft enttäuscht, weil sie mir garnicht wirklich zuhörte. Ich wollte mit ihr Zeit verbringen und meine neuen Erkenntnisse mitteilen, die ich durch das Wort Gottes und meine Erlebnisse mit IHM gewonnen habe.
Sie verstarb in geistiger Umnachtung und doch hatte ich das Gefühl, sie rechnete mit Gottes Gnade. Sie war durch einen Tumor milde geworden, ihr Urteilsvermögen war nicht mehr festzustellen.  Sie starb in großer Unruhe und Angst vor der Operation, die tödlich ausging. Das war ihr Lebensweg: Angst, die sie mit viel Werketum und Suche nach Anerkennung zu bewältigen versuchte.
Das kreide ich der Kirche an, dass sie den Menschen das Gefühl gibt, es passt schon alles, Hauptsache sie sind in der Religion zuhause. Dabei braucht jeder Sünder bewusste Abkehr von der Sünde und die Gnade Gottes, die durch die Reue, eine Beziehung mit Jesus eingeht.  Er hat die Sünde ans Kreuz getragen und ist für unsere Schuld gestorben, damit wir nicht unter das Gericht Gottes kommen.
Was für eine Liebe Gottes!
So ist es nach wie vor möglich, neu zu beginnen, mit dem allmächtigen Vater, Sohn und heiligen Geist. Bekenne nur, dass du Sünder bist und Seine Gnade brauchst. Tue Buße und lass dich durch den Glauben und das Wort Gottes verändern.
Gebet
Herr wir verstehen deine Gleichnisse oft nicht, weil wir sie nicht als geistlichen Weg erkennen sondern mit unserem eigenen Verstand zu ergründen versuchen, was der Sinn dessen ist, was Du uns sagen willst. Bitte lasse uns doch verstehen, dass wir den HlGeist brauchen, der uns Deine Worte erklärt. Danke, dass Du das tun willst. Rede nur, wir hören mit einem offenen Herzen. Amen

Alles ohne Gott?

Joh 10,9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.

Ich hatte gestern ein Gespräch mit einem sehr hartnäckigen Gegner des Glaubens. Der junge Mensch hinterfragte das Leben, das ihm nur wegen des fehlenden Geldes einen Strich durch die Rechnung machte. Er konnte angeblich wegen des fehlenden Geldes sein Studium nicht fortführen und denke deswegen daran, sein Leben zu beenden.
Ich verstand, dass er betrübt und gleichzeitig verärgert war und habe auf den HERRN verwiesen, zu dem wir auch im Gebet kommen dürfen und bitten für unsere Situation. Das hat er strickt abgelehnt. Er hätte gerne gewusst, warum das alles so ist, wie es ist aber bitte ohne Gott oder den Glauben ins Spiel zu bringen. Er fühle sich von jeher von Religion missbraucht. Das Gespräch, das über eine Stunde ging, führte auf keinen grünen Zweig.

Möge der HERR ihm doch noch begegnen durch Zeichen und Wunder, denn solche Menschen, die so ein verhärtetes Herz haben, brauchen das.

Alles hat seine Zeit und Jesus klopf öfter an ein Menschenherz als einmal.

Gebet

Herr Du kennst die dicke Mauer, die um die Herzen von uns Menschen wächst. Sie kann durch Verletzungen und Angriffe immer dicker werden aber DU bist die Tür und weißt, wie nötig wir dich haben. Öffne die Herzen und komm in das Leben.. Amen