Jeder Verein hat eine hohe passive Mitgliederzahl

Fortbildungen sind dazu da, dass wir dazulernen, sei es durch gezielte Übungen, neues Wissen oder auch durch Selbstreflexion.

Ich war gestern in einem Seminar für Öffentlichkeitsarbeit in Vereinen. Jeder konnte eine kurze Pressemitteilung, zu seinem nächsten Vereinstreffen machen. Dabei ist mir aufgefallen, wieviel Liebe die ehrenamtlichen Mitarbeiter für ihren Verein hatten, denn die Texte waren so einladend geschrieben, dass ich sogar mit dem Gedanken spielte in dem ein oder anderen Verein vorbeizuschaun.

Wie ist das nun mit uns Christen? Möchten wir, dass Jemand in unseren „Gemeinde-Verein“ kommt? Würde ein Suchender sich angenommen fühlen? Sind hier Menschen, die füreinander da sind und die mich ernst nehmen?

Da ich schon in mehreren Vereinen war, weiß ich, dass es wichtig ist, jedem Mitglied gegenüber ein annehmendes Willkommen entgegenzubringen. Warum auch nicht in christlichen Gemeinden, frage ich mich. Gerade von Christen wird erwartet, dass sie in der Not helfen. Sieht man aber mal die Not der Welt und durch was sie entstanden ist, nämlich durch den Ungehorsam und die Trennung von Gott, braucht es Geduld um das den Suchenden nahe zu bringen. „Gott ist gnädig“ – lasst es uns auch sein.

Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. 1Kor 1,9