Singen

Ps 33,3 Singet ihm ein neues Lied; spielt schön auf den Saiten mit fröhlichem Schall!
Ps 40,4 er hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unsern Gott. Das werden viele sehen und sich fürchten und auf den HERRN hoffen.
Ps 144,9 Gott, ich will dir ein neues Lied singen, ich will dir spielen auf dem Psalter von zehn Saiten,
Ps 149,1 Halleluja! Singet dem HERRN ein neues Lied; die Gemeinde der Heiligen soll ihn loben.
Jes 42,10 Singet dem HERRN ein neues Lied, seinen Ruhm an den Enden der Erde, die ihr auf dem Meer fahrt, und was im Meer ist, ihr Inseln und die darauf wohnen!
und noch viel mehr Bibelstellen gibt es zum Thema Gesang.
Eine alte Glaubensschwester erzählte mir einmal, dass sie schon des morgens im Bad singe, denn das vertriebe den Teufel, der sich oft schon Platz in den Gedanken schaffte um den Frieden zu nehmen.
Das war mir als Anfänger-Christin doch etwas unverständlich, jedoch weiß ich heute, was sie meinte. Oft wacht man auf und hat üble Laune. Irgendetwas war im Traum, doch man hat es vergessen.
Deswegen ist es wichtig, schon nach dem Aufwachen anfangen zu beten, ein Lied zu summen, das ganz einfach nur dem HERRN die Ehre gibt wie z. B.

Lobe den Herren…. oder eben ein anderes Lied, das im Herzen ist.

Gebet
Herr ich will Dir danken, dass Du uns Menschen liebst und wir Deine Liebe mit Liedern erwidern können. Segne unseren Tag und schenke uns neue LebesFreude und Gemeinschaft mit Dir. Amen

Jeder Verein hat eine hohe passive Mitgliederzahl

Fortbildungen sind dazu da, dass wir dazulernen, sei es durch gezielte Übungen, neues Wissen oder auch durch Selbstreflexion.

Ich war gestern in einem Seminar für Öffentlichkeitsarbeit in Vereinen. Jeder konnte eine kurze Pressemitteilung, zu seinem nächsten Vereinstreffen machen. Dabei ist mir aufgefallen, wieviel Liebe die ehrenamtlichen Mitarbeiter für ihren Verein hatten, denn die Texte waren so einladend geschrieben, dass ich sogar mit dem Gedanken spielte in dem ein oder anderen Verein vorbeizuschaun.

Wie ist das nun mit uns Christen? Möchten wir, dass Jemand in unseren „Gemeinde-Verein“ kommt? Würde ein Suchender sich angenommen fühlen? Sind hier Menschen, die füreinander da sind und die mich ernst nehmen?

Da ich schon in mehreren Vereinen war, weiß ich, dass es wichtig ist, jedem Mitglied gegenüber ein annehmendes Willkommen entgegenzubringen. Warum auch nicht in christlichen Gemeinden, frage ich mich. Gerade von Christen wird erwartet, dass sie in der Not helfen. Sieht man aber mal die Not der Welt und durch was sie entstanden ist, nämlich durch den Ungehorsam und die Trennung von Gott, braucht es Geduld um das den Suchenden nahe zu bringen. „Gott ist gnädig“ – lasst es uns auch sein.

Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. 1Kor 1,9 

 

Verlorenes Lieblingskleidungsstück

Seit unserem Urlaub geht mir ein Lieblingskleidungsstück ab und ich kann mich leider nicht erinnern, wo ich es liegen ließ. Es handelt sich um einen Wollumhang, der mich seit 25 Jahren begleitet und fast in jedem Urlaub dabei ist.

Ich erinnere mich an den Vers aus der Bibel ‚der Mensch ist wichtiger als seine Kleidung. ‚ Luk 12, 23

Es ist mir bislang nicht aufgefallen, dass ich das alte Stück so gern hatte. Doch seit es mir fehlt, erkenne ich, dass es wie ein Schutzschild war, unter dem ich mich wohl fühlte. Mein Mann sagte, dass er das Ding nicht besonders attraktiv fand. Das erleichtert mir etwas das Loslassen. Ich möchte auch nicht ewig dem Teil nachhängen, so wie einer verlorenen Zeit von 25 Jahren damit. Die Zeit mit ihm habe ich ja gelebt und es war schön damit. Jetzt ist es eben vorbei und ich werde wieder ein neues Lieblingsteil finden.

Danke Herr, dass ich mich ganz auf Dich verlassen kann. Segne Du meinen Tag und lasse mich nicht mehr daran denken. Amen

 

 

 

Anstand

Einen Älteren fahre nicht an, sondern ermahne ihn wie einen Vater, die jüngeren Männer wie Brüder, die älteren Frauen wie Mütter, die jüngeren wie Schwestern, mit allem Anstand.
1 Tim 5,1-2
Wer eine gute Kinderstube hat und zum Anstand erzogen wurde, der lässt als Mann, z. B. der Dame den Vortritt.  Demut und Anstand ist immer ein Zeichen von Größe. Wie war das mit Jesus und den Jüngern bzw. Schriftgelehrten?
Gab es in ihrem Verhalten, z. B. Frauen gegenüber eine Diskrepanz?

Das macht mir den Glauben an Christus so leicht als Frau, dass ER die Frauen nicht minder gut behandelte als Männer. Für Ihn waren die Frauen gute Gesprächspartner und Weiterträger seiner Botschaft. Sie sagten, woran das Herz voll war. Sie verkündeten deine Auferstehung und Seine Gnade.

Lasst uns mit Anstand einander begegnen. Amen