Vergebung

Jesus sagt über die Frau: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.
Lukas 7,47

Wer es in Gedanken oder in Taten begehrt, einen andern Partner zu haben als seinen Ehepartner, der begeht bereits Ehebruch. Vermutlich ist das eine sehr alltägliche Sünde, die man garnicht wirklich als diese ansehen würde, dächte man nicht mal in Ruhe darüber nach.

Würdest du wollen, dass dein Ehepartner an einen andern Menschen denkt, wenn er mit dir zusammen ist? Es gibt Beispiele in der Bibel die erzählen, wie ein Mann z. B. beginnt eine Frau zu begehren. Es geht über das Sehen also die Augen, dass Begierde entsteht. Ein Mann ist deshalb verantwortlich für sein Handeln und wie er mit seinen Gedanken umgeht.  Für Frauen bedeutet das, dass ihre Schönheit allein schon ein Anreiz sein kann, umso mehr sollte sich die Frau so kleiden, dass sie keinen Ehemann verführt.

Wie war das nun bei Jesus?  Johannes 8,

Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte
und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.
Mose hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du?
Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.
Als sie ihn nun beharrlich so fragten, richtete er sich auf und sprach zu ihnen:
Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Als sie das hörten, gingen sie hinaus, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand.
10 Da richtete Jesus sich auf und sprach zu ihr: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?
11 Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.]
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Gebet
Herr, wir sind verführbare Menschen und  brauchen deine Hilfe um das zu tun, was dein Wille ist. Segne unseren Tag und lasse uns Freude haben in den Grenzen, die du uns aufgezeigt hast. Danke, dass Du uns liebst und uns vergibst. Amen

Minderwertigkeitsgefühle, Schwäche ?

Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne.
2.Korinther 12,9

Hier sind nicht die Minderwertigkeitskomplexe gemeint, denn Gott will nicht, dass wir uns  niederdrücken lassen, sondern uns bewusst werden, wie sehr wir seine Liebe brauchen. ER ist der Starke. ER ist mächtig. ER ist Erlöser und Friedefürst.

Wir brauchen uns auf das, was die sog. Bildungssysteme von uns fordern nichts einbilden, sondern sollten uns als Christen bewusst sein, dass es vor Gott nichts gilt und somit eine andere Schwäche gemeint ist, nämlich die, dass wir uns bewusst sind, ohne IHN nichts zu können oder zu sein. Das ist Schwäche, die wir  zu rühmen bereit sein sollten.

Herr ich will Dir danken, für Alles was Du schon Gutes getan hast in unserem Leben. Bitte lasse mich nicht vergessen, dass ich ohne Dich nichts bin und kann. So halte mich in Demut an deinem liebenden Vaterherzen. Amen

Gering in der Welt

Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer.
Sprüche 14,31

Lange muss man nicht darüber nachdenken, wer hier gemeint ist.  Dieser „WER“, wer könnte damit gemeint sein? Sicher der, welcher das Wort lesen und hören kann und eine gewisse Stellung (Niveau) in der Gesellschaft hat, vor allem aber bei Gott.

Heute haben wir überlegt, wann wir unser künstlich ausgebrütetes Küken zu den großen Hühnern in den Stall tun. Es ist nun 6 Wochen alt und sollte sich bald in die andere Gruppe einfügen. Dazu gehört, dass es den selben „Stallgeruch“ hat und deshalb eine Nacht in einem seperaten Käfig  dort bei den andern Hühnern verbringt. So wird es von den andern Hühnern als integriert angesehen und nicht vertrieben.

Wenn wir an unsere Gesellschaft denken, passiert gerade etwas, das ähnlich abläuft. Die Asylanten kommen in unser Land und sollten sich intigrieren indem sie unsere Sprache lernen und unseren „Stallgeruch“ annehmen.

Wir könnten sie auf den HERRN Jesus aufmerksam machen und zum Dank an den Schöpfer animieren, von dem sie ihr Leben geschenkt bekamen, wie auch wir. Gott zur Ehre sollten wir leben und es weitergeben.

Herr ich will dir danken für die Möglichkeiten die du uns schenkst, das Gute zu verkünden und das Böse zu lassen. Segne unseren Tag und führe uns nicht in Versuchung. Amen

 

 

Gott kann

Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht taub geworden, sodass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott.
Jesaja 59,1-2

Es ist immer die selbe Verführung, die uns von Gott trennt, nämlich der Eigenwille und die verkehrte Entscheidung.

Wer nicht erkannt hat, dass er vor Gott schuldig geworden ist, durch sein Verhalten und seine Gedanken, der sich auch nicht vom Wort raten lässt, wird weiter leiden bzw. es für gut halten, was er tut, auch wenn es vor Gott verkehrt ist.

Die Umkehr ist aber immer möglich, das ist unser Trost in Jesus Christus.
So seid gesegnet und bewahrt an diesem Tag. Amen

Missverständnis

Joh 16,13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

Wer das Wort Gottes liest, kann alles missverstehen, wenn er es ohne geistlichen Beistand tut. Wenn zwei Menschen eine Sache aus verschiedenen Richtungen betrachten, kann ebenso ein Missverständnis entstehen.

Deshalb sollte z. B. ein  Pastor niemals mit seinem eigenen Verstand predigen, sondern immer aus dem Geist Gottes heraus, damit eine Einheit im Glauben möglich und gegeben ist.

Wenn  die Gleichnisse  garnicht richtig interpretiert und geistlich ausgelegt werden, weil es am HlGeist fehlt, dann ist die Predigt umsonst oder verwirrt nur. Der Hunger nach der Wahrheit Gottes ist aber in allen Menschen und so sollte auch die Wahrheit in Christus verkündet werden.

So bitten wir um den HlGeist für die Prediger und uns selbst.
Amen